Asteckungsgefahr von Krebs durch Kontakt

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Asteckungsgefahr von Krebs durch Kontakt

Beitragvon Lisa » Sa Nov 29, 2008 11:01 am

Interessant zum Durchlesen. Weiss nicht so recht was ich davon halten soll.

http://www.sueddeutsche.de/,wm3/wissen/612/325477/text/
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Beitragvon martinav » Sa Nov 29, 2008 11:44 am

Ja, das ist mir schon länger bekannt. Weil bei Ayla auch anfänglich ein Sticker-Sarkom nicht ausgeschlossen wurde, habe ich mich damals ein bisschen belesen.
Angeblich kann man ein Sticker-Sarkom gut mit einer kurzen Chemo (10x) behandeln, wir hatten hier im Forum aber auch schon einen Wuffel, der daran gestorben ist.
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Beitragvon Lisa » Sa Nov 29, 2008 1:37 pm

Wieso ist für dich eine Chemo, die 10 Sitzungen beinhaltet eine kurze Chemo?

Ja, der Artikel ist schon alt. Ich habe in einem Forum gestöbert, das demnächst geschlossen wird und wichtige Links gespeichert. Dabei dachte ich mir, dass ich diesen Link auch hier platzieren sollte, damit er nicht verloren geht.
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Beitragvon martinav » Sa Nov 29, 2008 1:43 pm

Das eine Chemo immer ein Hammer ist, ist klar ... ich meine damit im Vergleich zu einer Chemo beim Lymphom. Da kommt man mit 10 x nicht hin und die Zusammensetzung der Chemo, ist wohl auch nicht so der Hammer, will sagen, es wird mit anderen Mitteln behandelt.
So ganz genau kann ich das nicht mehr wiedergeben aber ich weiß noch, dass ich damals gehofft habe, dass Ayla anstelle eines Lymphoms ein Stickersarkom hat, weil es i. G. zum Lymphom i.d.R., lt. Aussage des Arztes, gut zu behandeln wäre.
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Beitragvon Lisa » Sa Nov 29, 2008 4:29 pm

Ja, es muss dann wohl an der Zusammensetzung liegen, denn 10x ist durchaus eine beinah normale Länge einer Chemotherapie. Unsere bestand zB aus 13 Sitzungen (12 Wochen, weil die 2. Chemo nach 12 Stden nach der ersten verabreicht wird), wobei wir aber jede Woche 1x hin mussten. Bei denjenigen, die alle 2 Wochen nur hin müssen wären die 10 Sitzungen auf 20 Wochen verteilt, sprich: 5 Monate. Es kommt beinahe hin...

Hat sich der Stickersarkom bei euch verändert oder was ist passiert, dass der Krebs dann doch aggressiver wurde?
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Beitragvon martinav » Sa Nov 29, 2008 9:37 pm

Nein, es war so: als wir von Laboklin die Diagnose malignes Lymphom bekamen, hatte unser TA mit Hofheim telefoniert. Dr. Kessler hat unserem TA erklärt, bevor wir kommen und mit einer Behandlung beginnen, sollte eine weitere Untersuchung von dem Gewebe, welches bei Laboklin noch reichlich vorhanden war, erfolgen, ob es sich um ein B- oder T-Zell Lymphom handelt und auszuschliessen, dass es ein Stickersarkom ist, weil ein Stickersarkom anders behandelt wird.

Und ich habe es so in Erinnerung, dass ein Stickersarkom wesentlich leichter zu behandeln ist und mit viel besseren Chancen, als ein Lymphom.
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Beitragvon chybo » So Dez 21, 2008 9:56 pm

Ich finde den Header der Süddeutschen heftig: Hunde übertragen Krebszellen auf Artgenossen
Und irgendwo mittendrin steht dann Sticker-Sarkom erwähnt.
Es gibt genug Menschen, die lesen nur die überschrift, überfliegen den Text und denken nun, dass Krebs ansteckend ist... sehr gefährlich...
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Beitragvon Tina » So Dez 21, 2008 11:17 pm

Ja, die Medien brauchen immer erstmal schlimme Schlagzeilen und bauschen alles furchtbar auf.
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Beitragvon Lisa » Mo Dez 22, 2008 9:28 am

Und wäre das so falsch...? Das Sticker-Sarkom ist nun mal ein Sarkom und ist ansteckend. Vielleicht habe ich dich falsch verstanden, aber für mich ist dabei kein Widerspruch an sich zu finden.
Immerhin ist auch die Sache mit der Ansteckung der Viren, die das Burkitt-Lymphom verursachen, praktisch erwiesen...
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Beitragvon martinav » Mo Dez 22, 2008 5:07 pm

Es wäre ok, wenn da stehen würde: "Hunde übertragen das Sticker-Sarkom auf Artgenossen" und nicht pauschal

Hunde übertragen Krebszellen auf Artgenossen
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Beitragvon chybo » Mo Dez 22, 2008 11:28 pm

Ja genau, Lisa, genau darin besteht der kleine, aber feine Unterschied... denn nur dieser Krebs ist ansteckend!
Grüssle

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Beitragvon Lisa » Mi Dez 24, 2008 12:15 pm

Ja, mir ist bekannt, dass mein Ohr für die deutsche Sprache noch nicht so gepfeilt ist; ich höre diese kleinen, aber feinen Unterscheide nicht raus. Wäre - unter Umständen - in meiner Mutersprache vielleicht auf drauf gestossen. So aber lese ich nur das von euch Geschriebene und versuche was daraus (stylistisch) was zu lernen :lol:

Für mich ist das halt ein Titel, das zum Teil schon wahr ist. zB auch bezogen auf andere Krebsarten, wenn jetzt nur in der Form von Viren, die Krebs verursachen. zB ausser die Viren für das Burkitt-Lymphom noch diese Human Papilloma Viren, die Gebärmutterhalskrebs verursachen. Und da gibt es bestimmt noch eine ganze Reihe von Viren. Zugegeben: den Titel muss man halt noch etwas interpretieren.
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