Wie waren bei euch die 1. Anzeichen?

Was habt ihr mit euren Lieblingen erlebt?

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Wie waren bei euch die 1. Anzeichen?

Beitragvon chybo » So Dez 25, 2005 12:18 am

Als Anregung von Tina soll hier einmal aufgeführt werden, wie bei euch alles anfing.
Wäre schön, wenn hier jeder kurz interpretieren würde, wie ihr die Krebsart bemerkt habt, was für Anzeichen zu sehen waren.
Es soll also kein 2. Thema "Eure Geschichte" werden, sondern mehr eine "schnelle" Übersicht für Andere.
Auch möchte ich hier keine grossen Diskussionen sehen... einfach nur die Beschreibung.


Ich mache dann mal den Anfang...

Chyra bekam auf ihrem Bauch komische Hautveränderungen. Es waren Farbunterschiede von hellrosa bis schwarz. Diese kamen dann später auch an ihren Lefzen zum Vorschein.
Ein Gang zum Tierarzt ergab: Pigmentstörungen.

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Irgendwann fiel uns dann auf, dass sich am Bauch auch kleine roten Flecken ansammelten. Wir dachten noch an eine Allergie von irgendwas, machten uns auch noch keine grossen Sorgen.
Irgendwann beim Bürsten von Chyra fiel mir auf, dass ich kleine Schüppchen aus dem Fell bürstete. Ich durchwühlte mit der Hand ihr Fell und fand winzig kleine Schuppenflächten.
Der Gang zum Tierarzt war angesagt und Chyra wurde auf Pilze untersucht. Ergebnis: negativ.
Was aber war es? Darauf bekam ich keine präzise Antwort, es wurde auf die Pigmentstörungen verwiesen und dass etwas mit ihrem Stoffwechsel nicht in Ordnung sei. Wie wir das beheben könnten wurde uns aber auch nicht genau erklärt. Wir sollten mal ein bissi Diät füttern.
Diese roten Flecken und die Schuppenflächten wurden mehr, teils sogar mit Haarausfall.
Plötzlich bekam Chyra ein Geschwür. Aus einem wurden drei und der TA wusste nicht weiter.
Das Geschwür wurde eingeschickt in die Veterinär-Pathologie der Tierklinik in Giessen.
3 Tage später kam der Befund. Da stand irgendwas von Tumor ohne Methastasenbildung und der behandelnde Tierarzt verfasste das mit diesen Worten: Das ist eine Stoffwechselerkrankung, die ich "eigentlich nur von Boxern" kenne.

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Vom ersten TA-Besuch wegen der Auffälligkeiten bis zur Diagnosestellung durch die TK des mycosis fungoides vergingen über 2 Jahre.
Nach der genauen Diagnose blieben uns nur noch 2,5 Monate :heart:
Grüssle

Katja und im Herzen Laika, Chasy, Chyra + Bonny

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Beitragvon 99cane99 » So Dez 25, 2005 9:24 am

Hallo zusammen,

also bei unserem Aico haben wir im Dezember 2004 festgestellt, dass er sehr sehr schlapp und müde war und dass die Lymphknoten am Hals angeschwollen waren.
Bei der Tierärztin wurden dann die Lymphknosten punktiert (es waren aber nicht nur die Lymphknoten am Hals, sondern auch noch an beiden Beinen und am Bauch).
Dann bekamen wir die niederschmetternde Diagnose - malignes Lymphom -
Aico war zwar oft sehr schlapp und hat relativ viel geschlafen, doch er war auch Herzkrank, deswegen haben wir das eigentlich im Sommer nicht sonderlich beachtet, dass er viel geschlafen und sich ausgeruht hat.

Nach der Diagnose hat uns unsere Tierärztin in die Tierklinik München geschickt in die Onkologieabteilung (sehr gute Klinik), der Termin war am
27. Dezember 2004 - wir hätten ein Chemo machen können, aber da gab es Probleme mit dem Herz - es wurde eine Chemo gemacht, darauf hin ging es ihm sehr schlecht, aber die Lymphknoten gingen zurück - doch wir haben uns gegen die Chemo entschlossen. Laut Aussage von der Klinik hätte unser Aico eine Überlebenschance von ca. 3 Monate ohne Chemo und ca. 1-1,5 Jahr mit Chemo gehabt.

Wir gaben ihn noch Kortison, er war eigentlich recht munter bis zum letzten Tag.

Doch am 16.Januar 2005 mussten wir ihn dann leider über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Also es ging sehr sehr schnell.
1 Monat nach Feststellung :heart: :heart:


Viele liebe Grüße
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Hallo !

Beitragvon ursula » So Dez 25, 2005 12:18 pm

Hallo,Ihr Lieben!

Ja,beim Humphrey wars ähnlich.Er war nicht wirklich schlapp,aber müder als sonst und dann waren plötzlich am 24. August diese geschwollenen Lymphknoten da,die sich anfühlten wie lauter Tischtennisbälle.
Rückblickend geisterten schon durch den ganzen Sommer Unregelmässigkeiten,die ich nicht einordnen konnte.Wenn das dicke Ende nicht nachgekommen wäre,hätte ich es wahrscheinlich längst vergessen.Manchmal Unruhe und Hecheln abwechselnd mit starker Ermüdung nach normalen Spaziergängen -dann wieder ganz normale Phasen.
Es ist natürlich nicht ganz ausgeschlossen,dass diese Dinge nichts damit zu tun hatten.
Mit allem,was ich heute weiss,würde ich wahrscheinlich,wenn mir alles zu verdächtig vorkommt,zur Sicherheit eine Feinnadelbiopsie eines Lymphknotens machen lassen,weil beim Ausbruch die Blutwerte relativ normal waren und erst das Detail das Ausmass zeigte.

Nun hoffen wir,dass die verbleibende Zeit so gut bleibt,wie sie im Moment ist,weiter möchte ich im Moment nicht denken...

Alles Liebe von Ursula & Humphrey
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Beitragvon pinoleg » So Dez 25, 2005 12:57 pm

Unser Timmy hatte ja nicht die Form des malignen Lymphoms, bei dem die Haut betroffen ist, sondern bei ihm war das Lymphsystem der inneren Organe im Brust- und Bauchbereich betroffen.
Begonnen hat alles sehr unspezifisch, ungefähr 10 Monate vor der Diagnosestellung. Es gab in zunächst größeren Zeitabständen, die dann immer kleiner wurden, immer wieder Tage, wo Timmy nicht aufstehen konnte, absolut kaputt war. Manchmal war auch Erbrechen und Durchfall dabei, manchmal nicht. Da manchmal auch dann die Leukozyten erhöht waren, wurden starke Infekte vermutet. Er bekam dann Antibiotika und am nächsten Tag war dann wieder alles vorbei. Insgesamt wurde seine Kondition aber auch schlechter, er schleimte sehr schnell und musste sich ganz komisch räuspern (wie uns später klar wurde, kam das durch die riesigen Lymphknoten im Inneren seines Körpers, die auch auf die Luft- und Speiseröhre drückten),
Nach ein paar Monaten kam dann hinzu, dass er unheimlich viel Wasser lassen musste. Die Schilddrüsenwerte waren erniedrigt. Er bekam Medikamente dafür, was nur eine kurzzeitige Besserung brachte.
Dann kamen geschwollene Lymphknoten im Hals- und Brustbereich dazu, die einfach nicht mehr weg gingen, sich im Gegenteil ständig vermehrten und größer wurden. Dann bekam er starke Schmerzen im Bauchraum, musste ständig würgen und erbrach Galle. Mit Kortison und Antibiotika ging es ihm dann wieder ganz gut. Sobald wir versuchten, etwas abzusetzen, ging es ihm "hundeelend".
In diesen Wochen war ich ständig auf der Suche und fand - übrigens auch durch die Geschichten im Forum hier - selbst die Diagnose heraus, die kurz darauf durch eine Lymphknotenpunktion bestätigt wurde: malignes Lymphom im fortgeschritten Stadium.
Am 21.November 2004 mussten wir unseren Schatz erlösen.

Petra
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Das Leben führt dich dahin, wo du gebraucht wirst!
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Beitragvon snotri » So Dez 25, 2005 6:07 pm

tja...barney kam ja in übelstem allgemeinzustand zu uns...vor gut 2 jahren.


er hatte 10 kilo untergewicht..... chron. entzündete ohren mit knochenbeteiligung....etc...etc....

auffallend war die appetitlosikeit....und das erste symptom das zu untersuchungen anlass gab das würgen sobald er sich auf den rücken dreht. es folgten röntgen und ct....-------> massenhaft veränderte lymphknoten im mediastinum.( kann man ja leider net biopsieren)

dann is aufgefallen da die leftzen stellenweise sich "entfärbten" ...geschwürig is da nix und war da auch noch nix....

1 jahr später hatte er einen bösartigen mamatumor ... was lt. tä nichts mit lymphomen zu tun hat ( auch in der humanmedizin sind mamatumore beim mann meist bösartig....und carzinome)
das teil wurde entfernt...in gleicher sitzung kastration und entfernung der perianaltumore ( bindegewebig., nicht bösartig....)

weiterhin fällt auf das sich die anfangs mehr als schmächtige bemuskelung trotz bewegung und gutem futter + zusätzen auch nicht wesentlich aufbaut.


wenn mir noch was einfällt füg ich es hinzu.....


Mo
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Beitragvon kugelkatzerl » So Dez 25, 2005 9:15 pm

Zuerst spürte ich kleine, ganz kleine Knoterl unter der Haut, - so verstreut und wenig am ganzen Körper, dass ich dachte, es wäre Knubbel von Zeckenbissen...
Danach kamen die rosa Leftzen, von denen ich selbst ja auch dachte, es sei eine Pigmentstörung im Alter..
ca. 3 Wochen später, als die rosa Fäbungen zu verdickten und offensichtlich zu jucken begannen, machten wir schon die Biopsie mit der richtigen Diagnose ...
Die Knötchen wurden innerhalb von 2 Monaten soviele und so groß, dass die abgetrocknete Haut, sprich, das Fell vom Hund fiel - wortwörtlich!!
So kurz der Anfang war, so schnell war es vorbei - Euthanasie...
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Beitragvon martinav » Di Dez 27, 2005 6:32 pm

Wir haben Ayla im Oktober 2003 bekommen und sie war fast den ganzen Winter über verschnupft. Da sie aus Spanien kommt hat uns das nicht allzu sehr aufgeregt, anderes Klima halt. Sie hatte immer mal Nies- und Schnaufanfälle und hat mächtig geschnarcht.
Im Dezember das erste Nasenbluten, einmalig und schnell vorbei.
Ende Februar hatte sie dann ständig Tröpfchen an der Nase, zuerst klar, dann blutig, die Niesanfälle wurden immer heftiger, bis ihr das Blut regelrecht aus der Nase spritzte.
Eine Nasenspiegelung ergab, das das rechte Nasenloch zugewuchert war. Es wurden reichlich Gewebeproben entnommen und eingeschickt.
Der TA meinte es könne ein Pilz sein aber eigentlich sieht es nicht danach aus.
Zuhause haben wir dann mächtig gegoogelt und stießen auf Leishmaniose. Ayla wurde zwar noch in Spanien negativ getestet aber man weiss ja nie.
Als das Ergebnis der Gewebeproben kam, hieß es malignes Lymphom.
Wir haben trotzdem den TA noch mächtig mit der Leishmaniose genervt.
Ein neuer Test ergab einen Titer von 1 : 20. Ein Anruf des TA beim Pathologen (ich selbst habe auch nochmal im Labor angerufen) Verwechslung ausgeschlossen.
Für die Behandlung in Hofheim musste noch die genaue Art des Lymphoms bestimmt werden: intranasales malignes Lymphom B-Zell.
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Beitragvon lili » Mo Apr 17, 2006 11:08 am

Hallo!

Bei uns fing alles an einem Sonntag an! Emma bekam einen ganz dicken Hals und man konnte förmlich zusehen, wie er dicker wurde! Ich also ans Telefon und einen Tierarzt gefunden, der Bereitschaft hat! So sind wir dann also zügig hingefahren! Dort wurde dann Fieber gemessen, abgetastet, etc.. Der TA meinte es wäre eine Entzündung der Lymphdrüsen und er würde ihr Cortison geben, wies aber auch darauf hin, daß es evtl. auch malignes Lymphom sein könnte! Wenn das Cortison anschlagen würde, wäre es nur eine Entzündung! Soweit so gut! 3 Wochen lang war alles gut, dann ging es wieder los! Wir zu unserem TA um eine Gewebsprobe entnehmen zu lassen, dann warten, bangen und hoffen! Als dann unser TA anrief und mir die Nachricht mitteilte, hörte ich in meinem Kopf nur noch: Sie hat es!!! :-( . So fing dann der Anfang vom Ende an! :heart:

LG Tina
Das mir mein Hund viel lieber sei, sagst du oh Mensch wär Sünde. Der Hund bleibt mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!
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Beitragvon maria.h » Mo Apr 17, 2006 2:48 pm

:cry: Ich hatte dieses Thema noch gar nicht gesehen!

Bei uns war es so: :heart:

Dezember 2004

Tony hat einen winzigen Knubbel an ihrem Popo, mal sieht man ihn, mal nicht. Wir machen uns keine großen Sorgen und denken an eine Hämorrhide.
Der Knubbel wächst von Tag zu Tag und wir haben befürchtet, dass sie der Knubbel stört. Arno geht mit ihr zum Tierarzt, sicher ist sicher. Mit einer Salbe und der Diagnose von einem harmlosen Polyp kommt er mit unserer Maus erleichtert zurück!
Ende Dezember, die Salbe haben wir 3x täglich aufgetragen, doch es wächst ungebremst weiter! Wir rufen beim Tierarzt an und entscheiden, dass wir nach den Feiertagen das Ding entfernen lassen.

11.01.05

Um 8.30 Uhr ist es so weit. Tony bekommt die Narkose und wehrt sich sehr lange gegen deren Wirkung.
Endlich schläft sie ein, wir warten draußen im Wartezimmer bis alles vorbei ist und wir wieder zu ihr dürfen. Tony hat alles gut überstanden. Sie schläft bei uns im Bett, damit sie sich nicht an den Fäden und der Wunde schleckt.
Jeden Tag geht's ihr besser, keine Probleme mit dem Stuhlgang und man sieht nichts mehr!
Nach 10 Tagen haben wir immer noch keinen Befund, dass macht uns sehr unruhig. Beim Tierarzt liegt noch kein Befund vor. Am nächsten Tag meldet sich endlich unser Tierarzt. Er liest mir den Befund vor mit der Diagnose: malignes Lymphosarkom high grade. Ich weiß nur malignes bedeutet böses! Tony hat nicht mehr lange zu leben. Chemo lehnen wir ab! Der ganze Ablauf ist ein auf und ab

26.02.05

Besuch beim Tierarzt. Tony zittert am ganzen Körper und sie hat Angst. Am liebste würden wir ihr jeden weitern Besuch beim Tierarzt ersparen. Der Knoten am After ist jetzt innen wieder gewachsen, am Hals und an den Rippen hat sie weitere Knoten bekommen. OP´s kommen für unsere Maus nicht mehr in Frage: Nichts mehr was sie quält aber nicht heilt, auch wenn wir sie dadurch schneller verlieren! Das Leiden soll und darf nicht unnötig verlängert werden!

14.03.2005

Es geht nicht mehr. Sie will weder fressen noch trinken. Wortlos sind Arno und ich uns einig es muss sein. Um kurz vor 19.00 Uhr kommt unser Tierarzt, er gibt unserer kleinen eine Narkose und sie schläft in unseren Armen ein. Jetzt ist die Euthanasie Spritze dran. Es ist alles sehr friedlich und der Tierarzt hört sie ab. Ich möchte mich selbst da von überzeugen, dass sie jetzt im Regenbogenland ist - ich höre ihr Herz nicht mehr schlagen! Sie ist friedlich von uns gegangen. Fassungslos sitzen wir mit unserer Maus da.
Viele Grüße aus der Pfalz,
Patentante von Mike
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Alles begann ganz schnell

Beitragvon camilla11 » Do Jun 01, 2006 6:41 pm

Hallo,

vor ca. 8 Wochen bemerkte ich beim Halskraulen dass sich irgendetwas anders anfühlt. Konnte aber nicht erkennen was. Zwei Tage später waren die Lymphknoten am Hals tastbar. Ab zum Tierarzt, der auf einen Infekt tippte und Antibiotika spritzte und mir auch Antibiotika als Tabletten mit nach Hause gab. 3 Tage später waren die Lyphknoten weiter angeschwollen. Wieder Antibiotika gespritzt und als Tabletten. Das selbe weitere 3 Tage später, nun aber mit Blut abnehmen. Die Blutwerte waren absolut o.k.. Also weiter Antibiotika.... Bis dahin keinerlei Anzeichen dass Camilla Schmerzen hat, sich unwohl fühlt, außer dass der Hals immer dicker wurde. Alles war wie immer. Nach 2 1/2 Wochen, Samstag morgen, vergrößerter Augapfel und deutlich sichtbar, dass Blut im ganzen Auge ist. Ich bin dann sofort in die Uni-Klinik München. Hier tippte man von Anfang an auf Lyphom. Es waren für die Ärzte dort auch die Lyphknoten an Vorder- und Hinterläufen tasbar vergrößert. Es wurden alle punktiert, geröngt und die Augen untersucht. Das linke Auge hatte eine starke Reitzung mit Einblutung, das rechte stand kurz vor der Einblutung. Also erst mal Cortison und 3 verschiedene Augentropfen. Am Montag nächster Kliniktermin wurde uns gesagt, das sie das Lyphom hat, man aber die Stammzellen nicht bestimmen könnte. Nochmal Punktion und die erste Chemo.......
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es kam urplötzlich

Beitragvon habibsanna » Do Okt 12, 2006 5:06 pm

Hallo,
bei Paul war es so.....
Wir waren segeln in Kroatien mit Geschäftspartnern und alles war rosarot. Paul ging es super und er hat wie immer alle Herzen erobert (auch die der .. eigentlich mag ich ja keine Hunde, die sabbern etc. immer so). Es war dort sehr sehr heiss, aber bis auf normales hecheln zeigten sich keinerlei Anzeichen. Er frass viel, ging gerne Gassi, wuselte immer um die Leute rum. Wir hatten sehr viel Spass. Am 2.8. sind die Gäste heimgefahren und wir waren nur noch alleine auf dem Boot und hatten dort viel zu arbeiten. Paul weiss, er muss alleine auf dem Boot bleiben und aufpassen (wir lassen alles offen, Pässe, Geld liegt immer rum). Da ist er zum ersten Mal ständig "ausgebrochen", wollte nicht an Bord bleiben, kam immer zu mir ins Büro. Da hab ich mir nix besonderes dabei gedacht. Am 5.8. sind wir dann heimgefahren und auf der Fahrt fing er zu husten an. Da es so heiss war, hatten wir natürlich die Klima an und ich habe es dann zuhause, als es nicht aufhörte und auch die Lymphknoten dick wurden auf die Klimaanlage geschoben. Bin zum TA - Mandel/Halsentzündung. Es gab Antibiotika. Es ging ihm schnell besser, aber nach einigen Tagen wieder rasant schlechter und auch die Lymphknoten waren wieder dick. Der Ta gab ihm dann ein anderes AB (irgendwas für negative Stämme..) und da wurde es ein wenig besser, aber auch hier nach 4 Tagen wieder schlecht. Der Husten war allerdings schon nach der ersten AB-Gabe weg.
Wieder zum Ta und er hat gesagt, nein, er macht nicht weiter, ich solle in die Uniklinik München fahren und ihn auf ML testen lasse, er hätte den Verdacht, aber er könne das nicht testen und noch etwas ausprobieren möchte er nicht. Ja am 22.8. hatte ich dann die richtige Diagnose: multizentrisches malignes Lymphom vom blastische Typ. Da brach dann eine Welt zusammen.
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Beitragvon Wölfispitz » Do Okt 12, 2006 6:13 pm

Hallo!

Also ich habe zufällig einen dicken Knubbel an Wölfis Hals entdeckt, der mir gleich sehr komisch vorkam. Hätte ich den Knubbel nicht gefunden, so wüsste ich bis heute noch nichts von ihrer Krankheit. Ich habe auch nicht gezögert zum TA zu gehen und so hatten wir dann zwei Wochen später das schlechte Ergebnis.

Mehr gibt es da bei uns nicht zu schreiben.
Bye Steffi und Wölfi
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Beitragvon JKA » Do Okt 12, 2006 8:04 pm

Bei SINUS lief das so:
Irgendwann im Frühjahr bekam SINUS helle Nägel und Fußballen. TA meinte Pigmentstörung, niemand dachte an eine Erkrankung. Ende Mai bemerkte ich beim Halskraulen "dicke Mandeln" und dachte an Erkältung oder sowas. Fieber gemessen - kein Fieber. Eine Woche habe ich das beobachtet, die Knoten wurden aber nicht kleiner, sondern größer. Zum TA, der gleich die Diagnose richtig mit LSA vermutete und einen Lymhknotenabstrich machte. Im Mikroskop erste Bestätigung, danach Labor und erneute, eindeutige Bestätigung. Habe dann leider noch 5 Tage mit Recherche und Entscheidung vertan. In dieser kurzen Zeit dann rasante Verschlechterung des Zustandes:
Hecheln, Liegen auf kalter Unterlage, Bewegungsunmut, keine Ausdauer, weitere Vergrößerung aller Lymphknoten (z. Bsp. Hinterläufe, Vorderachseln), schließlich Fressenverweigerung, Wegknicken der Hinterläufe, weitere Schwächeanzeichen, nur noch Liegen, ununterbrochenes Hecheln. Wir begannen noch am Sonntag mit der Chemo.

SINUS + JKA
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Beitragvon jennifer932 » Do Jul 05, 2007 3:51 pm

rocky hatte seit ende april probleme, wenn er lange gelegen hat hochzukommen....
davor hatten wir bemerkt, dass er so viel säuft un dementsprechénd hat er auch gepinkelt......
blutbild war ok....( komisch,kann man nicht schon dort sehen, dass was nicht in ordnung ist?)röntgenbild vom "hinterteil" tadellos...
als es nicht besser wurde, nochmal blut-auf boreliose getestet....
ergebnis war grenzwertig.....das ist zwischen 8-12.rocky hatte 10,6....
irgendwie war ich froh---endlich eine diagnose---man kann endlich behandeln....die schmerzen beim aufstehen wurden nämlich schlimmer...
er bekam ab und phen-pred gegen schmerzen.....
nach 3 wochen war immer noch keine großartige besserung..
nun hatte ich die nase voll und bin in die tk bremen....
nach röntgen, ultraschall und einer biopsie hatte ich die erschütternde diagnose..
faustgroßes lymphom in der brust, das die luftröhre und das herz schon beiseite drückt und mit irgendwelchen nerven ( daher hinten die lahmheit)
verwachsen war....
die lymphknoten in der leiste waren auch schon verändert....!!!!!
eine woche nach der diagnosestellung habé ich meinen geliebten rocky einschläfern lassen, weil er beschwerden( kurzatmigkeit, unruhe, schmerzen-denke ich ) bekam.....
hatte mir geschworen, nichts zu verlängern und aufzuschieben....ich finde,damit ist niemandem geholfen....schon garnicht dem tier.....
es tut verdammt weh, aber ich bin irgendwo erleichtert, dass er nicht lange leide musste.....unausweichlich war es sowieso.....
lieber rocky, ich hab dich lieb......dein frauchen........
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Beitragvon emilio » Fr Jul 06, 2007 4:06 pm

August 2005

Also bei Shadow bemerkte ich nur dass die Halslymphknoten immer dicker wurden, ansonsten war er topfit.
Danach erfolgte erst die Punktion, die hätten wir uns aber sparen können weil man dadurch nichts ausschließen kann, später erfolgte dann die Gewebeprobe, die erbrachte uns dann Gewissheit.
Liebe Grüße

Sabine mit Shadow im Herzen u. Emilio
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