Meine Geschichte von Baghira

Was habt ihr mit euren Lieblingen erlebt?

Moderator: Rudelangehörige

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon Aussiebeagle » Mo Aug 01, 2011 9:07 am

Hallo

wie geht es deiner Maus? Hofe doch besser.
LG Carola
Bild
Aussiebeagle
Flegel
Flegel
 
Beiträge: 87
Registriert: So Jun 19, 2011 5:25 pm

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon Ariellée » Mo Aug 01, 2011 11:27 am

Hallo Cyn,
wie gehts deiner Baghira, doch hoffentlich besser. :daumen:
WINTER, NEIN DANKE ; ich warte auf den Sommer


Bild
Wer kämpft der kann Verlieren, wer nicht kämpft hat schon Verloren.
Benutzeravatar
Ariellée
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 15392
Registriert: Mi Apr 18, 2007 11:23 am
Wohnort: Mainbernheim

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon Sylvia » Mi Aug 03, 2011 7:41 am

Hallo Cyn,

noch immer keine Nachricht von dir. Ich hoffe, dies ist kein schlechtes Zeichen.
Bild
Benutzeravatar
Sylvia
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 2567
Registriert: Di Jan 18, 2011 10:55 am

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon Baghira11 » Do Aug 04, 2011 9:05 am

Hallo an alle!
Sorry das ich mich erst jetzt melde, war einige Tage beruflich unterwegs...
Also meine Vermutung hat sich beim Tierarzt bestätigt. Es handelt sich bei dem dicken Bein um einen Lymphstau aufgrund des Lymphoms. Dadurch schwillt das ganze Bein an.
Der Tierarzt hat ihr eine Cortison Spritze für 24Std gegeben und eine zum entwässern, damit das Bein abschwillt. Ich soll zusätzlich zuhause mit Massage, Wärme und Bewegung die Schwellung behandeln.
Er meinte, sie sähe für ihr Stadium noch sehr gut aus. Was mich natürlich sehr freut. :cheer: Allerdings war ich auch ein wenig geschockt, denn für mich sieht sie sehr schlimm aus. Sie besteht nur noch aus Haut und Knochen bzw Fell und Knochen :shock: Da frage ich mich doch wegen seiner Aussage, wie schlimm denn andere Hunde in diesem Zustand aussehen?? Vor allem was kommt denn da noch?
Die Cortisonspritze die sie nochmal "richtig hochziehen soll", hat genauso eingeschlagen. Es ging ihr 3Tage super! Sie war gut drauf, aktiv und hat sogar Hundefutter gefressen. :bounce1:
Die Schwellung ist auch zur Hälfte zurückgegangen. Ganz bekommt man sie wohl nicht weg, meinte der Tierarzt.
Mittlerweile ist sie wieder schlapp und der Zustand wie zuvor. Nur die Schwellung ist nicht mehr wie vorher.
Morgen müssen wir wieder zur 3Wochen Cortisonspritze. Ich hoffe, die verbessert ihren Zustand wieder etwas.
Ich halte euch selbstverständlich auf dem Laufenden.
LG Cyn und Baghira
Baghira11
Welpe
Welpe
 
Beiträge: 11
Registriert: Mo Jul 25, 2011 12:37 pm

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon Baghira11 » Do Aug 04, 2011 9:23 am

@madze & @martinav
Noch schnell eine Antwort für euch wegen der Diagnose "Endstadium"
Baghira ist was den Tierarzt betrifft eine sehr schwierige Hündin. Sie hat Angst vor Fremden. Ich hab sie damals aus schlechter Haltung abgenommen. Sie brauch Zeit um bei bestimmten Leuten aufzutauen und diese dann in ihr Herz zu schliessen. Wenn Baghira richtig untersucht werden muss, wie in diesem Fall, muss sie in eine kurze, leichte Narkose versetzt werden. Mein Tierarzt meinte immer "das ist ein Hund, den man nicht in die Enge treiben darf". Das hat er richtig erkannt und aus diesem Grunde ersparen wir ihr den Stress mit Maulkorb, Wartezimmer, festhalten usw... Alles was dem Hund Panik macht.
Also wurden ihr in der Narkose alle Lk punktiert und Blut abgenommen. Die Ergebnisse kamen 4Tage später. Da kam dann auch die zusätzlliche Anämie raus. Die Ergebnisse waren dann der Befund "Endstadium" oder "höchstes Stadium". Zeit, die ihr noch bleibt "ungewiss".
Warum kein zusätzliches Ultraschall oder Röntgen gemacht wurde, zu diesem Zeitpunkt, frage ich mich auch. Das hätte mich nach meinem jetzigen Stand auch interessiert um zu wissen, in wie weit die Organe betroffen sind. Aber nach dem Ergebnis war für den Tierarzt und mich klar, dass wir sie nicht mit zu vielen Untersuchungen weiter quälen und geschweige denn ihr noch weitere kurze Narkosen geben.
Die Spritzen, die sie bekommt, bekommt sie am Auto, damit sie sich nicht so arg aufregt.
LG Cyn
Baghira11
Welpe
Welpe
 
Beiträge: 11
Registriert: Mo Jul 25, 2011 12:37 pm

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon martinav » Do Aug 04, 2011 7:38 pm

Hallo Cyn,

danke für deine Antwort, so kann man sich ein Bild machen, deine 1. Angaben haben vieles offen gelassen und wie ich ja schon geschrieben habe, bin ich, was Diagnosestellung und Aufklärung durch den TA angeht, ein gebranntes Kind.

Schön, dass die Spritze so gut gewirkt hat, ich drücke euch die Daumen!
Bild
Benutzeravatar
martinav
Beutebeschaffer
Beutebeschaffer
 
Beiträge: 21174
Registriert: Mi Apr 14, 2004 10:56 pm

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon Sylvia » Fr Aug 05, 2011 7:42 am

Freut mich, dass die Spritzen Baghira geholfen haben. Ich drücke die Daumen, dass die Spritze heute ihr noch mehr Erleichterung verschafft.
Bild
Benutzeravatar
Sylvia
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 2567
Registriert: Di Jan 18, 2011 10:55 am

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon BlueEyes » Fr Aug 05, 2011 2:17 pm

Besteht vlt. die Möglichkeit das der TA dir das Kortison in Tablettenform mitgibt und ihr dieses oral verabreicht...ich war bzw. bin der Meinung das das besser ist weil man viel besser dosieren kann so wohl nach unten als auch nach oben....
Mir sagte der TA damals das es besser sei nicht generell aber bei der Form des Krebses weil man einfach manchmal schnell handeln muss und das geht besser wenn man dann die Tabletten schneller hoch dosieren kann...Ich glaub die meisten Patienten hier haben das Kortison auch eher in Tablettenform bekommen als als die Depotspritze...

Vlt. fragst du ihn mal...
Bild

Natürlich kann man ohne Hund leben,
es lohnt sich nur nicht!
(Heinz Rühmann)
Benutzeravatar
BlueEyes
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 6434
Registriert: Mo Jan 15, 2007 10:52 am
Wohnort: 53332 Bornheim

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon Madze » Sa Aug 06, 2011 6:28 am

Rieke bekommt das Predi auch in Tablettenform. Sie lassen sich auch schön teilen, sogar in 1/4 Tabletten. Also kann man gut damit behandeln und evtl. mal mehr mal weniger geben.
Viele Grüße
Madlon


Die Intelligenz eines Hundes zeigt sich oft in der Fähigkeit, Wege zu finden, wie er einem Befehl nicht gehorchen muss.
Benutzeravatar
Madze
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 2305
Registriert: Mo Aug 02, 2010 8:16 pm
Wohnort: Fürth

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon Baghira11 » Mo Aug 08, 2011 9:21 am

Hallo zusammen
Es geht ihr nicht gut. Die dritte Kortison Spritze am Freitag zeigt keinerlei Wirkung...
Gestern ging es ihr so schlecht, das sie nichtmals mehr aufstehen konnte. Sie hat im Liegen getrunken und gefressen. Zum Pipi machen, musste ich sie raus tragen.
Ich bin ratlos und habe Angst, dass sie sich nicht mehr fängt. Sie ist sehr wackelig auf den Beinen. Beide Hinterläufe sind mittlerweile wieder stark geschwollen vom Lymphstau. Der Arzt meinte Freitag daran könne er nichts mehr tun.
Er meinte sogar zu mir, dass die Praxis am Wochenende Notdienst hätte. Er meinte, er wolle mir keine Angst machen, aber sie sähe sehr blass aus. Und er sagte noch etwas, was mich schockte. Er sagte, er hätte Angst das sie uns erstickt, aufgrund der Anämie. :heart:
Dementsprechend kann sich sicher jeder vorstellen, was wir für ein Wochenende hatten. Und wir fragen uns die ganze Zeit: Ist es jetzt shon Quälerei? Ab wann setzen wir dem ganzen ein Ende? Ist meine Hoffnung darauf das sie einfach einschläft, erloschen? Fängt sie sich nochmal?
Ich quäle mich die ganze Zeit mit diesen Fragen und weiß nicht, was ich machen soll.

Lieben und traurigen Gruß, Cyn
Baghira11
Welpe
Welpe
 
Beiträge: 11
Registriert: Mo Jul 25, 2011 12:37 pm

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon Ariellée » Mo Aug 08, 2011 11:20 am

Liebe Cyn,
Es tut mir sehr leid, das es Baghira so schlecht geht und auf deine Fragen kann ich dir leider auch keine Antworten geben, aber ich denke mal sehr lange werdet ihr nicht mehr warten können, so schwer es auch sein mag. :heart: :heart:
WINTER, NEIN DANKE ; ich warte auf den Sommer


Bild
Wer kämpft der kann Verlieren, wer nicht kämpft hat schon Verloren.
Benutzeravatar
Ariellée
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 15392
Registriert: Mi Apr 18, 2007 11:23 am
Wohnort: Mainbernheim

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon BlueEyes » Mo Aug 08, 2011 11:21 am

Es tut mir sehr leid das es Baghira so schlecht geht... :heart:

das war auch Immer meine grösste Angst das Rudi erstickt....
Ich finde das was du beschreibst hört sich schon sehr danach an das der Abschied nicht mehr weit ist....
Das das Kortison gar keine Wirkung mehr zeigt ist kein gutes Zeichen wie ich finde....
Ihr müsst letztlich entscheiden ob es für Eure Baghira noch lebenswert ist im liegen zu fressen und zu trinken bzw. das sie selber nicht mehr laufen kann, für mich war das bei Rudi das entscheidende in dem Moment wo er sich nicht mehr selbstständig fortbewegen konnte war für uns klar jetzt müssen wir ihn erlösen, ein Hund ist doch ein Lauftier und wenn er das nicht mehr kann hmmm dann hat er glaube ich auch keine Spass mehr am Leben...

Ich drücke Euch die Daumen das Ihr in Baghiras Sinne handelt und entscheiden könnt nur ihr das keiner kennt sie so gut wie ihr...

:dog3:
Bild

Natürlich kann man ohne Hund leben,
es lohnt sich nur nicht!
(Heinz Rühmann)
Benutzeravatar
BlueEyes
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 6434
Registriert: Mo Jan 15, 2007 10:52 am
Wohnort: 53332 Bornheim

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon Flocke » Mo Aug 08, 2011 11:40 am

Liebe Cyn,

es tut mir SEHR leid, dass es Baghira so schlecht geht :heart: :heart: :heart:

Ich würde ehrlich gesagt auch nicht mehr lange warten, wenn nicht wirklich in den nächsten Tagen eine deutliche Besserung eintritt. Ich persönlich sage immer, dass ich mein Tier erlösen werde, sobald es nicht mehr alleine sein Geschäft verrichten und fressen kann ... Aber das sagt man so leicht, wenn der Tag dann kommt, sieht man vieles anders.

Die Erfahrung hat MIR gezeigt, dass leider die wengisten Tiere einschlafen und einfach nicht mehr aufwachen. Diesen Wunsch hat jeder, aber letztendlich liegt es doch meistens in unserer Hand eine Entscheidung zu treffen. Und eigentlich sehe ich diese Geste, die wir unseren geliebten Tieren zeigen können, als eine der Größten die wir haben. Wir haben die Möglichkeit, unser Tier vor weiteren Qualen zu schützen und zu gegebener Zeit DIE Entscheidung zu treffen, in Sinne unserer geliebten Tier - diesen letzten Dienst sind wir ihnen schuldig.

Man sage nicht, das Schwerste sei die Tat; das Schwerste dieser Welt ist der Entschluss.
(Franz Grillparzer)


Nichts destotrotz hoffe ich ganz inständig, dass Baghira sich doch nochmal erholt!!!!!

Alles Liebe für euch!!!

Gruß Tanja
Benutzeravatar
Flocke
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 436
Registriert: Do Jun 10, 2010 8:08 am
Wohnort: Freiburg

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon Petri » Mo Aug 08, 2011 5:35 pm

Liebe Cyn,

auch mir tut es sehr leid, das es der Maus wieder schlechter geht :heart: . Wie du dich jetzt fühlst, kann wohl jeder hier gut nachempfinden.
Ich hatte damals große Angst vor der Entscheidung unseren Zottelmann zu erlösen. Wir waren immer der Meinung, das er es uns zeigen wird...und das hat er getan.

Und Tanja hat es schön geschrieben
Flocke hat geschrieben:...
Die Erfahrung hat MIR gezeigt, dass leider die wengisten Tiere einschlafen und einfach nicht mehr aufwachen. Diesen Wunsch hat jeder, aber letztendlich liegt es doch meistens in unserer Hand eine Entscheidung zu treffen. Und eigentlich sehe ich diese Geste, die wir unseren geliebten Tieren zeigen können, als eine der Größten die wir haben. Wir haben die Möglichkeit, unser Tier vor weiteren Qualen zu schützen und zu gegebener Zeit DIE Entscheidung zu treffen, in Sinne unserer geliebten Tier - diesen letzten Dienst sind wir ihnen schuldig. ....


Aber auch ich hoffe, das deine Maus sich nocheinmal erholt.

Fühl dich gedrückt.
Bild


...und auch drei sind keiner zuviel...
Benutzeravatar
Petri
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 1976
Registriert: Mi Jul 15, 2009 10:07 am
Wohnort: Gevelsberg

Re: Meine Geschichte von Baghira

Beitragvon martinav » Mo Aug 08, 2011 7:45 pm

Hallo Cyn,

es wurde alles schon geschrieben. :heart:

Ich wünsche euch, dass ihr erkennt, wenn Baghira bereit für den letzten Schritt ist und euch natürlich ganz viel Kraft!
Bild
Benutzeravatar
martinav
Beutebeschaffer
Beutebeschaffer
 
Beiträge: 21174
Registriert: Mi Apr 14, 2004 10:56 pm

VorherigeNächste

Zurück zu Eure Geschichten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste