SOS für Rio

Was habt ihr mit euren Lieblingen erlebt?

Moderator: Rudelangehörige

SOS für Rio

Beitragvon Angy » Sa Jan 10, 2009 3:07 pm

Ein liebes Hallo an alle Leser mit der Bitte, auch wenn der Bericht lang ist, nehmt Euch bitte die Zeit, ich bin total verzweifelt.

In meiner Verzweiflung habe ich heute Abend, 08. Jan.2009, im Internet Lösungen gesucht und bin auf dieses Forum gestoßen.
Da ich noch kein Mitglied war, musste ich nun noch warten, bis ich hier schreiben durfte.

Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie weiter helfen, denn ich bin total zerstreut.
Ich habe schon einige Berichte hier gelesen, dabei ist mir aufgefallen, oder ich habe einfach die Falschen gelesen, dass bei Euren Lieblingen Maligne Lymphom durch Schwellungen an den Drüsen festgestellt wurde.

Ich bin heute sowieso neben mir, aber jetzt bin ich noch irritierter.

Erstmal zu meinem Wuffi.

Rio ist 7 bis 9 Jahre alt und ein Schäferhund-Husky-Mischling. So genau wissen wir es nicht, da wir ihn aus dem Tierheim haben. Er war ein Straßenhund aus Italien.
Er lebt jetzt 4 Jahre in unserer Familie glücklich und zufrieden. Im Pass stand damals 3 Jahre.
Weil er, als wir ihn aus dem Heim holten erkältet war, wurde gleich ein TA aufgesucht. Dieser schätzte sein Alter jedoch auf 4 – 5 Jahre.

Auf jeden Fall ist er, egal wie alt er ist, immer ein lustiger, lieber und aktiver Hund.

Nun zu meinem Problem und de(r)n Frage(n) an Euch.

Anfang 2008 wurde bei Rio ein Hodentumor diagnostiziert. Der TA meinte, bevor operiert wird, sollten wir diesen erst noch eine Weile auf sein Wachstum beobachten.

Seit Juli letzten Jahren traten bei Rio vermehrt grundlos Durchfälle auf. Eine Diagnose durch den TA konnte nicht gestellt werden. Lediglich änderten wir an seinem Futter einiges, so dass der Durchfall nicht mehr ganz so gehäuft auftrat, aber weg war er nicht.
So musste er teilweise auch des nachts raus. Ebenso lies er auch des nachts Wasser.

Seit Sept. 2008 nahm er sehr rasch an Gewicht ab, obwohl er immer voller Appetit fraß.

Im Nov. 2008 war er mit seiner Impfung dran. Wir teilten dem TA seine Problemchen mit.

Es wurden bis Dez. verschiedene Untersuchungen vorgenommen, u. a. Blut und Urin untersucht ohne Befund. Alles i. O.
Bezüglich des Hodens, welcher zwischenzeitlich vergrößert war, wurde für den 05. Jan. 2009 ein OP Termin gemacht.

In diesem Zusammenhang wollte man, wenn er in Narkose liegt, eine Ultraschalluntersuchung durchführen, um die Blase und Prostata in Augenschein zu nehmen, falls dort die Ursache für seine nächtlichen Spaziergänge lag.

Am 05. Jan. 2009, also letzten Montag bekamen wir dann die unerfreuliche Botschaft, dass der Hoden nicht operiert wird, weil dies das kleinste Übel wäre. Man hätte beim Ultraschall einen Tumor an der Leber festgestellt und holte sich die Zustimmung bei uns ein, Rio öffnen zu dürfen.
Diese gaben wir.

Während der OP rief der TA nochmals an und teilte mit, dass Rio einen faustgroßen Tumor an der Leber hat und einen tischtennisballgroßen Tumor an der Milz.

Wir sollten uns entscheiden, ob er die Leber und Milz samt Tumore sofort entfernen, oder ob er nur Zellgewebe für eine Untersuchung entnehmen soll. Auf Grund seines Rates entschieden wir uns auf die große OP zu verzichten.

Wir haben 4 Tage gebangt und waren hin und her gerissen.
Wenn der Tumor bösartig ist, bleibt nicht viel Zeit.
Wenn der Tumor gutartig ist, hätten wir die Option der Entfernung der halben Leber und der Milz gehabt. Allerdings ist solch eine OP mit einem großen Risiko während der OP verbunden.
Außerdem konnte niemand voraussagen, wie sich seine Lebensqualität nach der Entfernung des einen Leberlappens und der Milz entwickelt hätte.
Die Gallenblase wäre erhalten geblieben.

Nun heute 08. Jan. 2008 wendete sich das Blatt total.

Der Befund der Gewebeprobe war da.

Die Leber und Milz sind i. O. Keine Nahrungsumstellung, keine OP.

Bei den angenommenen Tumoren handelte es sich um Metastasen, die durch Maligne Lymphom entstanden sind.

Rio ist top drauf, bis auf die kleinen Narbenprobleme nach dem Eingriff vom Montag.

Er hat keinerlei Schwellungen an irgendwelchen Lymphknoten und trotzdem diese Diagnose.

Die war sehr sehr hart. Innerhalb von 4 Tagen soviel negative Botschaften.

Meine erste Frage an den TA war, ob es eine Möglichkeit gibt, dies zu behandeln. Es wurde bejaht, er sprach von Chemotherapie.

Nun meine Frage, gibt es unter Euch jemanden, bei dessen Liebling auch ohne Lymphknotenschwellung diese Diagnose gestellt wurde. Denn ihr schreibt auch von verändertem Blutbild. Bei Rio ist alles i. O.

Nun weiß ich gar nicht, was ich machen soll. Chemo war erstmal eine Option, aber ich habe nun soviel andere Dinge hier noch gelesen, die möglich sind.

Wer kann mir helfen, was evtl. die richtigere Methode ist.

Ich hoffe jemand antwortet mir. Ich bin total verzweifelt.

Angy
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Beitragvon jennifer932 » Sa Jan 10, 2009 3:30 pm

hallo angy......
erstmal herzlich willkommen im forum,wie immer ist das meist ein trauriger grund.........
leider kann ich persönlich dir nicht wirklich helfen, aber hier sind bestimmt mitglieder, die dir raten können......
auf jeden fall sind wir alle nett u dhaben immer ein offenes ohr für jeden.....
ich drück dir alle daumen,dass alles gut wird......und denk dran:
du bist nicht allein, wir sind für dich da......

liebe grüße

kerstin ( und tief im herzen rocky )
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Beitragvon biplev » Sa Jan 10, 2009 3:58 pm

Hallo, Angy,
oje, ich kann gut verstehn, wie Du Dich fühlst... Hab mich selbst hier erst kurz nach WEihnachten angemeldet, ist auch alles noch sehr frisch...
Bei Bailey ist auch "nur" ein Tumor in der Milz festgestellt (und die Milz daraufhin entfernt) worden, bisher geht es ihm sonst gut, Lymphknoten ok.
Wir haben uns aus verschiedenen Gründen gegen eine Chemo entschieden und versuchen uns jetzt mit Neozym und Horvi Zeit zu erkaufen. Ich galube, dass man bei allem Schock und Chaos die Lösung für sich finden muß, die sich (soweit das bei diesen Umständen möglich ist) richtig anfühlt, für Dich und Deinen Hund.
Mir hat in diesen 2 Wochen schon sehr geholfen, dass es hier Leute gibt, die wissen, wie ich mich fühle und mithoffen und -bangen.
Drück mal Deinen Rio und fühl Dich auch mal umarmt,
Birgit und die Jungs und das Zückerchen
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Beitragvon Tina » Sa Jan 10, 2009 5:14 pm

Hallo Angy,

erstmal ein trauriges, aber herzliches Wilkommen hier.

Ja, hier bist Du gut aufgehoben, hier hat man ein offenes Ohr für Dich.
Wir wissen leider nur zu gut, wie Du Dich nun fühlst :heart:

Leider kann ich zu Deinen konkreten Fragen nichts sagen, da es bei uns wieder ganz anders war.

Aber die anderen werden sich bestimmt bald melden, um Dir weiterzuhelfen. Auch zur Chemotherapie kann man Dir bestimmt einiges sagen.
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Beitragvon Rikiki » Sa Jan 10, 2009 5:27 pm

Hallo Angy,

auch ein herzliches Willkommen von uns - auch wenn es ein trauriger Anlass ist.....
Ich kann dir leider dazu auch nix sagen. Bei Lilli sind uns die geschwollenen Lymphknoten als erstes aufgefallen..... :shock:

Ich kann deine Verzweifelung sehr gut nachvollziehen und dich gut verstehen....wir versuchen alle zu helfen und zuzuhören....

fühl dich feste gedrückt und einen dicken Knuddler an Rio....
Verwöhn ihn nach Strich und Faden..... ;-) Wir drücken die Daumen.....
Cindy mit Dana (und Lilli im Herzen)
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Beitragvon Cosmo » Sa Jan 10, 2009 6:46 pm

Hallo Angy,

erst mal ein herzliches, wenngleich wie immer trauriges Willkommen im Forum.
Wenn ich deinen Bericht richtig verstanden habe, wurden Tumore aus Leber und Milz entfernt und die jetzigen sind Metastasen?
Je nach Lymphomart muss es nicht unbedingt im Blutbild sichtbar sein. Sehr viel Infos zu den verschiedenen Arten der ML findest du hier:
http://www.lymphome.de/

So wirklich raten kann ich dir nichts, wenn ich ehrlich bin. Meine persönliche Meinung wäre: ich würde in eine wirklich erfahrene Tierklinik fahren und die Diagnostik, sofern ohne Narkose möglich, so weit fahren, dass ich einen Befundsbestand der Metastasen hätte. Dann mit dem TA zusammensetzen und schauen, ob eine Chemo eine reelle Chance auf Heilung oder eine wirklich gute Lebensverlängerung wäre. 6 Monate wären für mich absolut indiskutabel, denn nicht jeder Hund ist relaxt beim TA und über Chemos kannst du hier so einiges lesen. Das Geld würde für mich keine Rolle spielen, aber eben die Prozedur, die der Hund und auch wir durchlaufen. Viele, mit denen ich damals gesprochen habe, hätten im Nachhinein keine Chemo mehr gemacht, bei anderen widerum hat es wirklich geholfen. Je nach Stadium und Metastasenwachstum sowie LK-Befall.

Ich wünsche euch alles, alles Gute!

LG
Caro mit Caaya und unvergessen
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Beitragvon tina30 » Sa Jan 10, 2009 7:04 pm

Hallo Angy,

auch von mir ein herzliches, wenn auch trauriges Willkommen.

Bei meinem Balu war es so, dass alle Organe betroffen waren, d.h. man konnte es äußerlich gar nicht sehen bis auf einen großen Lymphknoten am Hinterbein. Auch Balu`s Blutwerte waren bis zum Schluß unauffällig, nur die Leberwerte waren erhöht.

Die Diagnose wurde per Ultraschalluntersuchung gestellt, da sich der TA keinen Reim über die Symptome machen konnte. Einen Tag später schon mußte ich meinen Balu über die Regenbogenbrücke schicken.

Bei dieser Art der Erkrankung bleibt einem nicht viel Zeit. Würde an Deiner Stelle direkt Montag zu nem guten TA gehen und evtl, auch nen Ultraschall oä machen lassen.
Liebe Grüße
Tina und Balüchen (IN EWIGER LIEBE VEREINT)
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Beitragvon nunni » Sa Jan 10, 2009 8:00 pm

Hallo Angy,

auch ich möchte Dich hier herzlich begrüßen und Dir sagen, daß ich mit Dir fühle! Ich kann Dir leider auch nicht viel raten, da bei meinem Zito die Lymphknoten am Hals und am Hinterbein geschwollen waren. Ich habe auf Anraten des TA und durch Unwissenheit lediglich Cortison verabreicht. Es wurde lediglich eine Feinnadelbiopsie gemacht, die jedoch keinen genauen Befund ergeben hat. Der TA hat weder Blut- noch Ultraschalluntersuchungen vorgenommen, daher weiß ich nicht, inwiefern die inneren Organe befallen waren. Ich kann Dir auch nur aus eigener Erfahrung raten, eine kompetente Klinik aufzusuchen, da die meisten "normalen" TÄ damit überfordert sind. Aber ganz egal wofür Du Dich entscheidest, denke daran, daß die Zeit leider gegen Euch läuft.
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LG Marita + Zito, einzigartig und unvergessen
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Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.
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Re: SOS für Rio

Beitragvon martinav » Sa Jan 10, 2009 10:04 pm

Hallo Angy,

ein herzliches Willkommen auch von mir. Leider ist der Grund für eine Anmeldung hier im Forum immer sehr traurig.

Lymphatisches Gewebe befindet sich im gesamten Körper, deswegen kann ein malignes Lymphom überall im Körper entstehen.
Ayla hatte keine geschwollenen Lymphknoten, bei ihr war die Nasenschleimhaut betroffen und das 1. Krankheitsanzeichen war Nasenbluten.
Das Blutbild war auch nicht besonders auffällig bei ihr. Lediglich die Lymphozyten waren etwas erhöht.

Wer kann mir helfen, was evtl. die richtigere Methode ist.


Das kann leider niemand hier. Es gibt so viele Faktoren, die abzuwägen sind. Informiere dich so gut es geht. Wenn du Fragen zu bestimmten Therapien hast, versuchen wir sie zu beantworten, so gut es uns möglich ist.
Ansonsten kann dir auch nur raten, dich an einen erfahrenen Onkologen zu wenden.
In Milz und Leber befinden sich Metastasen ... konnte denn der Primärtumor lokalisiert werden? (Wenn die Lymphbahnen anscheinend nicht betroffen sind und das Blut auch ok ist ... irgendwo muss es ja herkommen ... vom Hoden?)

Im Nov. 2008 war er mit seiner Impfung dran. Wir teilten dem TA seine Problemchen mit.

Entschuldige meine Frage ... hat Rio die Impfung bekommen?

Ich hoffe, wir können dir in dieser schweren Zeit ein wenig zur Seite stehen, du findest hier immer ein offenes Ohr und Verständnis für deine Ängste und Sorgen.
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SOS für Rio

Beitragvon Angy » So Jan 11, 2009 8:44 am

Danke allen Lieben hier,

die mich verstehen können und gleiches Leid erfahren bzw. erfahren haben.

Ja, Rio bekam im Nov. 2008 seine Impfung. Da war ja noch nicht bekannt, was er hat. Denn das Blutbild war in Ordnung, keine erhöhten Lymphozyten, keine Schwellung der Lymphknoten, kein Fieber, beim Abtasten alles i.O.

Martina, ich hab einige Seiten von Dir gelesen. Da Du aber schon sehr lange hier bist, konnte ich nicht alles lesen.

Deshalb meine Frage an Dich.

Wenn ich es richtig verstanden habe, wurde bei Ayla das erste Mal im Jahr 2004 diese Krankheit festgestellt.
Aber 2008 schreibst Du, dass sie ausgebüchst ist.

Dieser Zeitraum macht mir eine große Hoffnung.

Wie wurde sie therapiert? Hast Du die Ernährung umgestellt. Wenn ja, was bekam sie?

lG Angy
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Beitragvon 99cane99 » So Jan 11, 2009 8:47 am

Hallo Angy,

von mir auch ein herzliches, trauriges Willkommen hier im Forum.

Leider kann Dir hier keiner Raten was Du tun sollst, aber les Dich doch einfach mal ein und entscheide für Euch.
Ich würde mir vielleich auch noch eine zweite Meinung einholen bei einem Spezialisten - da findet sich sicher was bei Dir in der Nähe.

Wenn Du Fragen hast nur zu - wir sind da.
Liebe Grüße

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Beitragvon swenjajara » So Jan 11, 2009 11:12 am

Hallo Angy,

auch von mir ein herzliches, wenn auch trauriges Willkommen!!!
Leider kann ich dir auch nicht weiterhelfen. Bei Jara war die Haut befallen, sie hatte keine Lymphknotenschwellung.
Ich drücke euch ganz feste die Daumen, dass alles gut wird und ihr noch sehr viel Zeit miteinander verbringen dürft!!!
Liebe Grüße
Swenja und Jara von der Regenbogenbrücke
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Beitragvon martinav » So Jan 11, 2009 1:29 pm

Hallo Angy,

schau mal hier: Therapie und Krankheitsverlauf

Dort findest du eine Übersicht über Krankheitsverläufe und Therapien. Leider ist sie nicht vollständig, d. h. längst nicht alle Verläufe sind dort aufgeführt.

U. a. findest du dort eine Kurzfassung von Aylas Therapie.
Ja, ich habe die Ernährung sofort auf roh und absolut getreidefrei umgestellt. Desweiteren habe ich versucht jede Art von Chemie von ihr fernzuhalten, sprich: keine Impfungen (2007 habe ich gewagt, Ayla gegen TW impfen zu lassen, das Ergebnis war gsd "nur" eine fette Bindehautentzündung) keine chemische Entwurmung, keine chem. Ungezieferprophylaxe ...
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Beitragvon sinus » Mo Jan 12, 2009 7:35 am

Liebe Andy,

erst einmal herzlich willkommen.
Meine Pepper hatte Lymphdrüsenkrebs, ich habe bei ihr eine Chemo machen lassen, die zu dem mit Cortison behandelt wurde. Da ich Pepper Barfe hat sie KEIN Getreide mehr bekommen, da dieses zu Zucker umgewandelt wird und dem Krebs als Nahrung dient.
Die Chemo hat etwas über 6 Monate gedauer hat mich ca 2500€ gekostet. Nach der Chemo hatte ich 6 Monate Ruhe, das heißt Pepper, dann ist der Krebs zurück gekommen. Wir haben ihr dann nur noch Cortison geben lassen und waren bei einer Heilpraktikerin, die hat Pepper mit so Pilzen behandelt. Das ganze ging dann noch 3 Monate, dann mußte ich meine Maus wegen Leber versagen gehen lassen. :-(

Ich kann Dir den Tip geben Dich mal zu erkundigen ob es nicht eine Möglichkeit gibt Rio alternativ zu behandeln.

Ich wünsche Euch viel Kraft und Liebe Grüße
Betty
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Beitragvon Elke1967 » Mo Jan 12, 2009 11:33 am

Hallo Angy!

Von mir auch ein verspätetes Hallo und Willkommen.
Ich kann deine Verzweiflung gut verstehen. Solch eine Diagnose haut einen aus den Socken und man kommt nur schwer wieder auf den Boden zurück.
Wir haben Bobby nur mit Cortison therapiert, aber ich denke, man muß einige Faktoren berücksichtigen um schlussendlich die richtig erscheinende Behandlungsform für den Hund zu wählen.
Ach ja, Bobby´s Blutwerte waren auch noch lange nachdem die Krankheit ausgebrochen war i. O. Also von dieser Seite keinerlei Hinweis auf die Erkrankung. Dafür waren die Lymphknoten aber äußerlich sicht- und fühlbar geschwollen.
Ich hoffe, daß du bald eine für dich akzeptable Form der Behandlung findest.
Vielleicht wäre es wirklich ganz gut, so wie schon empfohlen, noch eine Meinung dazu in einer Tierklinik einzuholen.
Alles Gute und viel Kraft!!

LG Elke
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Ich befürchte, die Tiere betrachten den Menschen als ein Wesen ihresgleichen, das in höchst gefährlicher Weise den gesunden Tierverstand verloren hat.
-Nietzsche-
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