Bailey

Was habt ihr mit euren Lieblingen erlebt?

Moderator: Rudelangehörige

Bailey

Beitragvon biplev » Di Dez 30, 2008 4:58 pm

Hallo, ihr alle,
nein, ich will mich nicht in diesem Forum anmelden müssen! Ich will nicht dazugehören zu diesen Menschen, die kämpfen und hoffen und bangen und am Ende doch verlieren werden.
Sich hier anzumelden ist irgendwie, als mache ich das Unfassbare dadurch noch unvermeidlicher, realer, „festgeschrieben“. So als unterzeichnete ich ein Todesurteil… Ich will das nicht!
Und doch – seit ich dieses Forum vorgestern abend durch googeln gefunden habe, haben mir einige Informationen hier geholfen und auch, dass es hier Menschen gibt, die wissen, wie das ist…
…wenn einen der Tierarzt Heiligabend mittags anruft und sagt „die Pathologieergebnisse sind da, leider ist ein malignes Lymphom in der Milz diagnostiziert“ und es dir einfach nur den Boden unter den Füßen wegreißt und du kaum noch was vom Rest des Gespräches mitkriegst, weil du denkst „nicht schon wieder!“
Habe vor 7 Jahren schon meinen grad mal 4-jährigen Benjamin auf diese Art verloren. Das muß doch reichen, oder?
Bailey ist jetzt 7, ich dachte, wir hätten noch mehr als die Hälfte vor uns…
Heute morgen waren wir in Hannover in der Hochschule. Es war frustrierend und wir sind unverrichteter Dinge wieder abgefahren. Ich hatte nicht das Gefühl, eine vernünftige Beratung zu bekommen, sondern nur eine „so machen wir das immer 08/15 Abfertigung“. Trotzdem wollten sie natürlich eine ganz genaue Diagnostik machen, alles nochmal von vorn…
Ich habe bei Benjamin damals eine Chemo gemacht, die uns ein halbes Jahr geschenkt hat, aber da war es auch noch so, dass mein Tierarzt das selbst gespritzt hat und teilweise auch Tabletten für zu Hause mitgegeben hat. In Hannover muß der Hund ohne Besitzer an die Infusion und ich weiß definitiv, dass das nichts für Bailey ist. Er mag keine Tierärzte, aber solange ich dabei bin, ist es für ihn ok. Alleine will er aber nicht.
Weiß jemand von Euch eine Klinik im norddeutschen Raum, die er empfehlen kann?
Ich hatte hier einiges über Horvi gelesen und versucht, Frau Lambert anzurufen, sie ist aber bis 12. Januar nicht da. Weiß jemand, welche Untersuchungsergebnisse man braucht, um da einen Therapieplan aufzustellen? Dann könnte ich die Sachen schon mal zusammensammeln, damit ich es bis 12. alles habe…
Für alle Tipps und Ideen bin ich dankbar, im Moment bin ich irgendwie im „Automatik-Modus“…
Wir gehen jetzt erstmal schön spazieren (hoffentlich knallt es nicht),
ungläubige Grüße,
Birgit mit Bailey, Jake, Nanook und Benjamin im Herzen
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Beitragvon Rikiki » Di Dez 30, 2008 7:09 pm

Hallo Birgit,

ein trauriges Willkommen von uns..... :heart:

Fühl dich verstanden und gedrückt - hier bist du richtig.....

Gemeinsam werden wir einen Weg finden und dir helfen.....

Leider kann ich dir Ratschläge über Therapien machen. Bei Lilli ging es sehr schnell - sie war gerade mal 11 Monate alt....
Aber hier sind einige im forum die viel Erfahrung haben und dir sicher weiterhelfen können....

Liebe Grüße
Cindy mit Dana (und Lilli im Herzen)
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Beitragvon nunni » Di Dez 30, 2008 7:28 pm

Hallo Birgit,

was muß das für ein schlimmes Weihnachten für Euch gewesen sein! Obwohl...egal wann man die Diagnose erhält, es ist, als ob es einen wahnsinnig macht vor Sorge und Schmerz. Ich bin froh, daß Du doch den Weg hier zu uns gefunden hast, denn ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß ich hier den nötigen Halt und das gewünschte Verständnis gefunden habe, was ich in meinem Umfeld leider kaum erfahren durfte.

Leider kann ich Dir nicht viele Tips zur Behandlung geben, da ich meinen Zito auf Anraten des TA nur mit Cortison behandelt habe. Du wirst hier aber viele, nützliche Ratschläge bekommen. Wir sind immer für Dich da...fühl Dich verstanden.
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LG Marita + Zito, einzigartig und unvergessen
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Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.
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Beitragvon Lisa » Di Dez 30, 2008 9:18 pm

Tut mir leid für euch... ich kann euch gut verstehen, wie ihr euch momentan fühlt. Auch wenn die Dignaose bei uns so ziemlich genau vor 4 Jahren erfolgt ist (am 06.12.2004). Diese Hilfslosigkeit ist fürchtbar und ich weiss wie ich damals - so wie ihr jetzt - alles vorzubereiten versucht habe. Nur dass keine Zeit "umsonst" vergeht.

Soweit ich weiss kannst du jetzt nicht viel für den 16.01. vorbereiten. Die Tierklinik wird höchstwahrscheinlich selber noch ne Feinnadelbiopsie machen; obwohl sie die Ergebnisse von der ersten Biopsie (wahrscheinlich vom Tierarzt, oder) haben wird. Also ganz wichtig ist, dass ihr diese Ergebnisse (Pathologieergebnisse) mit zum Termin bringt. Meist bieten die TÄ an, dass sie die Biopsieergebnisse und die Untersuchungen zur Klinik schicken. Aber du sollst halt kucken, dass dein TA dies auch wirklich tut...

Weiss man eigentlich mehr? Ist da ne Knochenmarkinfiltration mitdrin? Welche Organe sind noch betroffen? Ist die Lunge frei?

Ich gehe mal davon aus, dass die Tierärzte in der Tierklinik auch ein grosses Blutbild machen werden um zu kucken, ob der Hund für die Chemomedikamente bereit ist. Nicht, dass er noch ein Nieren- oder Leberleiden hat. Und vielleicht noch das Herz per Ultraschal anschauen, weil manche zytostatische Medikamente (zB das Doxoribicin) das Herz belasten.

Ansonsten... soll der Hund relativ fit sein. Du solltest die Tage mal deinen Tierarzt fragen, ob die geschwollene Milz auf andere Organe drückt, sodass der Hund Schmerzen hat. Nur sollte er mit Medis vorsichtig sein, die zB die Blutergebnisse fälschen können.

Wünsche euch alles Gute für den 12.01.! Das das Jahr 2009 euch viel GLÜCK und starke Nerven bringt!
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Beitragvon 99cane99 » Di Dez 30, 2008 9:23 pm

Hallo Birgit,

auch von mir ein herzliches trauriges Willkommen hier im Forum. Es ist schrecklich, wenn man diese Diagnose bekommt und dann auch noch an Weihnachten.

Bei meinem Aico haben wir damals nur Cortison gegeben und einen Chemo-Versuch gemacht, doch er hat die Chemo ganz ganz schlecht vertragen.

Wegen Horvi kann Dir Martina sicherlich ein paar Ratschläge erteilen.

Lies Dich hier im Forum ein und wenn Du Fragen hast nur zu, wir sind für Dich da.
Liebe Grüße

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Beitragvon martinav » Di Dez 30, 2008 11:12 pm

Hallo Birgit,

tut mir Leid, dass es dich in unser Forum verschlagen hat, bedeutet eine Neuanmeldung doch immer ein erkranktes Tier.

Oh wei, die Diagnose ist ja schon schlimm genug und dann noch am Heiligen Abend.
In den meisten Fällen ist sie ein baldiges Todesurteil und es gibt nur sehr wenig Ausnahmen. Wir bekamen die Diagnose vor fast 5 Jahren und haben wahnsinniges Glück gehabt, denn Ayla ist immer noch putzmunter.

Weiss man eigentlich mehr? Welche Organe sind noch betroffen? Ist die Lunge frei?


Der Frage schliesse ich mich an. Wisst ihr, um welchen Typ von Lymphom es sich handelt?

Wegen Horvi ... ich würde alles hinschicken, was du an Untersuchungsergebnissen hast, auf jeden Fall den Pathologiebefund und evtl. noch das Ergebnis des Blutbildes.
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Beitragvon biplev » Di Dez 30, 2008 11:43 pm

Hallo, nochmal,
erstmla vielen Dank für die Antworten!
Hier ein kurzer Fortgang der Ereignisse: seit etwa 1 Jahr stand Bailey abends immer mal wieder hechelnd "in der Gegend rum" (klingt doof, kann man aber wirklich nicht besser sagen. Einfach da, Kopf gesenkt und hechelte). Ich hatte manchmal den Eindruck, es tut ihm etwas weh, wußte auf jeden Fall, dass da etwas nicht stimmt. Mit so einer Ahnung zum Tierarzt zu gehen ist natürlich immer schwierig, hab´s trotzdem versucht, es war aber immer alles ok. Ab und an hatte er dann Blut im Urin, erst hieß es Prostataentzündung, das Blut verschwand auch mit Antibiotika, das komische Gefühl blieb. Nachdem sich das Problem mit der Prostata noch ein paarmal wiederholte (sie war inzwischen stark angeschwollen und hatte einige Zysten) und Tardastrax und auch Ypozane gar nicht brachten, haben wir ihn vor ca. 1/2 Jahr kastrieren lassen (habe versucht mein "das ist aber nicht das Hauptproblem-Gefühl" zu unterdrücken, Kastration haben wir auch gut überstanden, nachmittags lief Bailey schon wieder begeistert in der Gegend rum. Das Hecheln blieb.
Blut und alles andere immer in Ordnung, verschiedene Tierärzte sagten "der hat nichts".
Ca. 5 Monate nach der Kastration ging ich nochmal mit ihm zu der Tierärztin, die die Kastration gemacht hatte, weil ich in der Praxis (auch, wenn sie fast ´ne Stunde Fahrzeit entfernt ist) immer das Gefühl hab, dass man wirklich zuhört und zu suchen, auch wenn da erstmal nichts ist. Die Prostata hat sich zwar etwas zurückgebildet, aber irgendwie noch nicht so richtig, das kam der Tierärztin auch merkwürdig vor und weil auf dem Röntgenbild auch das Herz leicht vergrößert war, hat sie empfohlen, ihn in der Tierklinik einmal richtig durchchecken zu lassen.
Vor 3 Wochen hatten wir einen Termin, Röntgen, Herzultraschall und Bauchultraschall.
Eine leichte Herzinsuffizienz mit minimal vergrößertem Vorhof wurde festgestellt und dann eben in der Milz der Tumor (ca. 3,5x3,5cm). Alles andere sah gut aus, Lunge frei, die Prostata wäre auch auf dem Rückgang.
Also haben gleich die Woche drauf einen Termin gemacht, Milz raus. Für Bailey, der in Narkose immer schwierig war, ist alles super gelaufen, schnell eingeschlafen, super aufgewacht, mit nach Hause genommen. Gleich wieder fit, Narbe ist superschnell geheilt. Sie hatten auch den gesamten Bauchraum nochmal sozusagen "von innen" angeguckt, auch da alles gut, nichts zu finden. Also erstmal ERleichterung.
Auf den Pathologiebefund mußten wir dann leider fast 2 Wochen warten und dann das...
Jetzt liegt der Schatz hier unterm Schreibtisch und schläft, als würde er mitschreiben.
So, das wars erstmal, mehr Infos hab ich selbst nicht. Ist eben die Frage, welche /wieviel Diagnostik sinnvoll ist. Hannover macht wenn nur das volle Programm inclusive Leber- und Knochenmarkspunktion (wo man nicht dabei sein darf), wenn ich z.B. die Knochenmarkspunktion nicht will, machen sie den Rest auch nicht und behandeln auch nicht.
Ich habe mit dem Pathologen telefoniert, der die Milzprobe bearbeitet hat und ihn gefragt, ob er eine Einordnung in B- oder T-Zell nicht auch machen kann. Er will am Montag mal probieren und wir telefonieren dann, sonst schickt er es nach Hannover und die müssen gucken. (Wobei ich mich schon wieder frage, ob sie das dann auf Anfrage eines "Normalmenschen" auch machen, oder ob da meine Tierärztin anfragen muß)
Ansonsten scheint mir Bailey etwas geschaffter als sonst im Moment, kann aber auch sein, dass ich einfach anders hingucke. Wir waren schön an den Schafen und spazieren und werden morgen der Knallerei nach Föhr entfliehen. Falls ich da nicht ins Netz komme, melde ich mich am 2. wieder und hoffe, dann ganz viel Antworten zu finden.
Euch allen einen guten Jahreswechsel und ein gesegnetes Neues Jahr mit vielen schönen Momenten mit Euren Hunden,
Birgit mit Bailey, Jake, Nanook und Benjamin im Herzen.
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Beitragvon biplev » Di Dez 30, 2008 11:53 pm

...ach so, habe den Pathologiebefund von Bailey und Befunde eingestellt, falls jemandem dazu noch was einfällt...
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Beitragvon jennifer932 » Mi Dez 31, 2008 12:26 am

hallo birgit.....
auch von mir ein herzliches willkommen bei uns......schon wieder ein trauriger anlass......
du bist hier mit deinen sorgen und nöten auf jeden fall gut aufgehoben.....
du wirst immer aufgefangen, wenn es dir schlecht geht.....


alles liebe für euch.........

kerstin ( und tief im herzen rocky )
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Beitragvon JKA » Mi Dez 31, 2008 1:14 am

Auch von mir ein trauriges Willkommen. Wir hatten eine Chemo, zu Horvi kann ich Dir leider nichts sagen. Trotzdem wünsche ich Euch alles Gute und viel Glück für die Behandlung.

Gruss
Titus und JKA (und unvergessen - SINUS)
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Beitragvon maria.h » Mi Dez 31, 2008 7:34 am

Hallo liebe Birgit, lieber Bailey,
auch ich möchte Euch von ganzem Herzen hier wilkommen heißen.
Es ist schrecklich wieder eine kranke Fellnase in unserem Kreis zu haben.
Dafür ist aber unser Forum da, wir werden versuchen Euch auf Eurem Weg
zu begleiten und einfach da zu sein...
Viele Grüße aus der Pfalz,
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Beitragvon Vera99 » Mi Dez 31, 2008 9:01 am

Hallo Birgit,

auch von mir ein trauriges, aber herzliches Willkommen in diesem Forum. Ich habe Maya homoöpathisch und mit Cortison behandelt. Wir hatten vielleicht eine kleine Lebensverlängerung bei gutem Allgemeinbefinden. Maligne Histiozythose ist aber beim Berner Sennenhund eine ausgesprochen heftige Krebsart, die immer zum Tod führt.
Nun liegt der Fall bei Euch ja ganz anders und vielleicht gibt es eine Möglichkeit, zu helfen. Ich wünsche es Euch so sehr. Leider kann ich medizinisch nicht mehr sagen.

Liebe Grüße von Vera mit Rania
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Beitragvon Lisa » Mi Dez 31, 2008 10:33 am

Ich merke gerade, dass ich mich verlesen habe. Irgendwie dachte ich, dass ihr Infos zur Chemo braucht und in der Richtung ging auch meine Ausführung von oben.
Mit Horvi kann ich leider nicht helfen... dafür gibt es aber genug andere hier, die ihre Erfahrungen mit dieser Therapieform haben sammeln können.

Darf ich ganz neutral fragen, wieso es die Horvitherapie sein sollte? Sind euch auch andere Therapieformen bekannt? zB die Misteltherapie oder Cortisonbehandlung?

Sind auch sonst die Lymphknoten im Körper geschwollen?
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Beitragvon martinav » Mi Dez 31, 2008 12:32 pm

Darf ich ganz neutral fragen, wieso es die Horvitherapie sein sollte? Sind euch auch andere Therapieformen bekannt? zB die Misteltherapie oder Cortisonbehandlung?


Bei der Misteltherapie gehen die Meinungen stark auseinander. Es hieß immer, dass sie bei einem Lymphom nicht angebracht sei.
Cortison unterdrückt nur eine Weile das Krebsgeschehen und hat starke Nebenwirkungen.
Wie soll ich es jetzt formulieren, ohne allzu große Hoffnungen zu wecken? Mhhh, es gibt viele Hunde, die es auch mit Horvi nicht schaffen :roll:, bestimmt liegt es auch daran, dass wir selber so gute Erfahrungen damit gemacht haben ... aber ich sehe Horvi, nach wie vor, als Chance.
Eine Krankheit kommt durch einen Enzymdefekt zum Ausbruch und genau da setzt die Horvi-Therapie an.

Sind auch sonst die Lymphknoten im Körper geschwollen?

Das wäre jetzt auch meine Frage.
Ayla hatte ein extranodales Lymphom, d. h. ausser der Nasenschleimhaut war anfangs nichts anderes betroffen, später hieß es mal, in der Feinnadelaspiration des Lymphknotens wurden große Zellen gefunden ...
nun ja ... wir scheinen das irgendwie in den Griff bekommen zu haben.

Was ich damit sagen möchte ... allerdings wieder ohne allzu große Hoffnungen wecken zu wollen, weil die Wahrscheinlichkeit eher gering ist ... vielleicht war das Lymphom bei Bailey bisher auch extranodal.

Birgit, ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute und du findest hier immer ein offenes Ohr für deine Ängste und Sorgen.
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Beitragvon Pini » Mi Dez 31, 2008 1:29 pm

Hallo,

das sind natürlich genau die Nachrichten, die man Weihnachten nicht hören will. Es tut mir so leid um Euch.

Geht Ihr denn zur TiHo in Hannover? Im Fernsehen wurde auch so eine andere, private Klinik in Hannover gezeigt. Kennt Ihr die?

Ansonsten würde ich mit der Klinik Hofheim Kontakt aufnehmen und fragen, ob die einen Kollegen in Hannover kennen/empfehlen.

LG, Sabine
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