Therapie und Krankheitsverlauf

Was habt ihr mit euren Lieblingen erlebt?

Moderator: Rudelangehörige

Therapie und Krankheitsverlauf

Beitragvon martinav » Sa Jan 12, 2008 5:01 pm

Wie wir festgestellt haben, sind Statistiken nur Zahlen und die Therapien und Krankheitsverläufe recht unterschiedlich.

Hier können wir zusammenfassen, welche Diagnose gestellt wurde, wieviel Zeit von den ersten Anzeichen bis zur Diagnose vergangen ist, wie alt das Tier bei der Diagnose war, welche Rasse, welche Behandlungen erfolgten und den Krankheitsverlauf.
Zuletzt geändert von martinav am Di Sep 02, 2008 8:18 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Bild
Benutzeravatar
martinav
Beutebeschaffer
Beutebeschaffer
 
Beiträge: 21174
Registriert: Mi Apr 14, 2004 10:56 pm

Beitragvon martinav » Sa Jan 12, 2008 6:35 pm

Rasse: spanischer Senfhund

Alter bei Diagnose: knapp 2 Jahre

Zeit zwischen den ersten Anzeichen und der Diagnose: die ersten Anzeichen gab es den ganzen Winter über, laufende Nase, niessen, Schnaufattacken, kurz vor der Diagnose: Nasenbluten

Diagnose im März/April 2004: intranasales, extranodales malignes Lymphom B-Zell
Befunde

Prognose ÜZ: max. 1 Jahr (mit evtl. noch Chemo)

Therapie: 5 Bestrahlungen im April 2004
seit Mai 2004 bis heute: Horvi - Enzymtherapie
Anfangs noch: Zink, Selen und Lymphomyosot

Erfahrungen: Im Bestrahlungsfeld hat sich die Fellfarbe verändert, aus schwarz wurde weiß. Ausserdem ist die Nasenschleimhaut geschädigt. Im Sommer (bei trockener Witterung) hat Ayla eine trockene, borkige Nase, die gepflegt werden muss.

Keinerlei Nebenwirkungen durch die Horvi-Therapie

Bis Oktober 2006 regelmäßige Kontrolluntersuchungen

Lebensdauer: bis heute in kompletter Remission
Bild
Benutzeravatar
martinav
Beutebeschaffer
Beutebeschaffer
 
Beiträge: 21174
Registriert: Mi Apr 14, 2004 10:56 pm

Beitragvon swenjajara » Sa Jan 12, 2008 8:20 pm

Rasse: spanische Mischung zwischen Border-Collie und Husky

Alter bei Diagnose: 6 Jahre

Befund: Epitheliothrophes T-Zell-Lymphom, unheilbar, inoperabel

Therapie: Cortison

Prognose: ohne Chemo 2-4 Monate, mit Chemo: evtl. 6 Monate

Zeit der Diagnosestellung: September 2007

Tod: November 2007
Liebe Grüße
Swenja und Jara von der Regenbogenbrücke
Benutzeravatar
swenjajara
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 912
Registriert: Sa Nov 03, 2007 11:38 am
Wohnort: Köln

Beitragvon Dagmar » Sa Jan 12, 2008 9:26 pm

Rasse: Harzer Fuchs

Alter bei Diagnose: 6,5 Jahre

Anzeichen: geschwollene Lymphknoten, ansonsten keinerlei Auffälligkeiten

Zeit von den ersten Anzeichen bis Diagnose: eine Woche

Diagnose: am 25.10.07 Malignes T-Zell Lymphom

Prognose ÜZ: ohne Behandlung ca. 6-8 Wochen, mit Chemo bei T-Zell 7-9 Monate bei B-Zell 12-15 Monate

Therapie: Chemo nach Madison Wisconsin Protokoll
Beginn 26.10.07.... erster Zyklus beendet, zweiter Zyklus läuft

Nebenwirkungen: Hin und wieder Durchfall, bei der ersten Chemogabe auch minimal Blut im Stuhl, danach nicht mehr, ansonsten fit

Leider bei Beginn des zweiten Zykluses eine beginnende Gewebsnekrose, die Haut um die Einstichstelle wurde rot und heiß, wurde zum Glück sehr schnell von mir bemerkt und durch TA behandelt, deshalb bis auf ein paar Hautverfärbungen keine Nachwirkungen weiter. Deshalb drauf achten, wenn Chemo per Infusion gegeben wird: Achtung! Nadel darf nur in der Vene sein, es darf keine Flüssigkeit ins Gewebe kommen, ansonsten kann es zur Gewebsnekrose kommen, die schlimmstenfalls mit Amputation enden kann.

Sonstiges: Ein Infekt Anfang Januar 2008 evt. durch verringertes Immunsystem wegen der Chemo.

Lebensdauer: seit Anfang November 2007 in kompletter Remission

Edit: Farina musste leider am 11. Februar 2008, nach Rezidiv, erlöst werden.
Lieben Gruß & Wuff
Dagmar, Faramir & Eomer
Rowdy, Farina & Laila aus dem Regenbogenland


Du Mensch fragst mich, warum ich an einen Hund mich binde?
Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!
Benutzeravatar
Dagmar
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 1407
Registriert: Di Nov 06, 2007 6:00 pm

Beitragvon BlueEyes » Sa Jan 12, 2008 11:32 pm

So ich schliess mich mal an:

Tag des Befundes: 09.01.2007

Diagnose: Lymphsarkom ??!!

Rasse: Mischling ( Terrier etc.)

Alter bei Diagnose: 9 Jahre und 10 Monate

Therapie: Cortison und diverse homöopathische Mittel,
zwischenzeitlich ganz niedrige Dosierung des Cortison bis hin zum kompletten absetzen,
nach Verschlechterung wieder Hohe Cortisongaben,

Homöopathische Mittel: Lymphomyosot, noch viele andere

Erfahrungen: einiges an Nebenwirkungen

Festgestellte Nebenwirkungen:
- Anfangs starker Durst und starker Harndrang ( nun wieder ganz normal)
- Ständiger Hunger (Fresssucht) bis jetzt geblieben
- Muskel/Gliederzittern in der Hinterhand (mal stärker mal gar nicht)
- starker Muskelabbau/ generell Abbau des Körpers
- ab und zu Durchfall (ob mans direkt aufs Cortison schieben kann weiss ich nicht eher ist es auf das schlechte Immunsystem zu schieben)
- sehr schlechte Wundheilung

Sympthome auf den krebs bezogen:
- Hautentzündung, Augenentzündung
- total geschwächtes Immunsystem
- Lymphknoten am hals vergrössert

zum ende:
anfangende Blindheit der Augen wobei das rechte schlechter als das Linke, Spondylose im Rücken, Bandscheibe, Ausfälle des Gehirn,
Starker Abbau der Kopfmuskulatur, Gewichtsverlust, sehr starke Graufärbung der Gesichtshaare,

bis zum Schluss keine Vergrösserung der Knoten feststellbar,

Fazit des TA: wahrscheinlich Metastasen im Gehirn, eventuell Gehirntumor,

Lebenserwartung bei Diagnosestellung: lt. Tierarzt: ohne Behandlung 1 Monat bis ???
mit Behandlung ca. 1/2 Jahr......bei der nächsten Untersuchung Lebenserwartung min. 1 Jahr.....

Lebensdauer: seit der Diagnosenstellung bis zum Tod 3 Jahre!!

Verstorben: 29.01.2010

LG Angi, Rudi und Dolly
Zuletzt geändert von BlueEyes am So Feb 13, 2011 1:51 pm, insgesamt 3-mal geändert.
Benutzeravatar
BlueEyes
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 6434
Registriert: Mo Jan 15, 2007 10:52 am
Wohnort: 53332 Bornheim

Ariellée

Beitragvon Ariellée » Mo Jan 14, 2008 12:31 pm

Rasse Bouvier de Flandres

Alter bei Diagrose: 7,5 Jahre

Anzeichen: Stark geschwollene Lymphknoten an Hals.

Zeit von ersten Anzeichen bis Diagnose: 3 Wochen (TA hat erst auf Infekt behandelt)
Diagnose: 14.08 2006
Prognose ÜZ: ohne Behandlung ca.4-6Wochen, mit Chemo ca. 9-12 Monate
Therapie: Chemo nach Madison Wisconsin Protokoll
Beginn: 14.08 2006 Ende: November 2006
Nebenwirkungen: erster Zyklus mehrere größer Stellen mit Haarverlust, hin und wieder leichter Durchfall.

Sonstiges: während der Chemo läufig, Ende Januar Gebärmuttervereiteung,rechter Lymphknoten am Hals ca 1cm Durchmesser,
02.02.2007 total Operration und Feinbiopsi des Lymphknotens (kein eindeutiges Ergebnis)
Ende März: Nachchemo mit Cecenu alle 4 Wochen insgesamt 10 mal.
Tod: 21.12.2007
Benutzeravatar
Ariellée
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 15392
Registriert: Mi Apr 18, 2007 11:23 am
Wohnort: Mainbernheim

Beitragvon nunni » Mo Jan 14, 2008 6:56 pm

Rasse: Bernhardiner-Bernersennen-Mix

Alter: 5 Jahre

Anzeichen: Knoten im Halsbereich - erstmals gefühlt Mitte August 2007

21. August 2007: TA Verdacht auf Lymphdrüsenkrebs - Feinbiopsie gemacht - vorsorgliche Behandlung mit 2 verschiedenen Antibiotika im Zeitraum von zwei Wochen - Befund kam am 1. September: war jedoch nicht eindeutig
TA entließ mich ohne große Aufklärung, gab mir Cortison mit. Ich sollte die Behandlung anfangen, wenn die Knoten am Hals extrem gewachsen wären und die ersten Anzeichen von Atemnot auftreten. Mitte Oktober 2007 fing ich mit der Cortisonbehandlung an, Knoten verkleinerten sich innerhalb von zwei Tagen auf Tischtennisballgröße. Im November 2007 waren alle Knoten wieder extrem vergrößert, habe die Dosis Cortison auf Maximaldosis erhöht.

Nebenwirkungen: starker Durst und Harndrang, ständig Hunger, Muskelschwund, zum Schluß sehr geschwächter Körper

Am 16. November 2007 mußte ich Zito einschläfern lassen.
Bild

LG Marita + Zito, einzigartig und unvergessen
_________________________________________
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.
Benutzeravatar
nunni
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 6475
Registriert: Do Okt 18, 2007 4:17 pm
Wohnort: Mönchengladbach

Beitragvon ursula » Mo Jan 14, 2008 7:07 pm

Rasse:Golden Retriever

Alter:8Jahre

Allgemeine leichte Mattigkeit dann vergrösserte Lymphknoten am Hals Ende August 2005,am 26.8.05 Feinnadelbiopsie und Diagnose LDK.
Beginn Chemo-Therapie in der Zürcher Uni-Tierklinik,parallel am Anfang Cortison.Sehr gute Remissionszeit,im Februar 2006 kurz vor Ende der Chemo ein partielles Rezidiv,Versuch einer Rescuetherapie mit Lomustine..leider ohne Erfolg.
Anfang März 06 totales Rezidiv...

Am 11.03.2006 mussten wir ihn gehen lassen.
Ursula & Humphrey im Regenbogenland
Benutzeravatar
ursula
Rudelangehöriger
Rudelangehöriger
 
Beiträge: 2222
Registriert: So Sep 18, 2005 8:54 pm
Wohnort: Schaan

Beitragvon Lisa » Mo Jan 14, 2008 10:14 pm

Rasse: Dobermann [ Name: Voodoo]

Alter bei Diagnosestellung: 9,5 Jahren

Diagnose: Lymphdrüsenkrebs - Multizentrisches Lymphom

Anzeichen: "Kugeln" im Halsbereich - Untersuchung beim TA erst eine Woche später, wegen meines eigenen Krankenhausaufenthaltes (1 Woche)

Diagnose und weiterer Verlauf:

* 03.12.2004: Verdacht auf
1) Lymphdrüsenkrebs
2) Gebärmutterkrebs (--> später: kein Krebs!)
3) Brustkrebs (Mammatumoren) (--> später: kein Krebs!)

Entnahme einer Biopsie: ein Lymphknoten wurde entfernt und zur Pathologie eingeschickt

* 08.12.2004:
- Mitteilung des Befundes - Lymphdrüsenkrebs
- Bestätigung von Brust- und Gebärmutterkrebs durch Ultraschal (der TA war sich so sicher, dass er es nicht für nötig gehalten hat, Biopsien zu entnehmen! Diese zwei Diagnosen wurden später durch die Tierklinik revidiert! TA hatte Unrecht)

* 19/20. 12.2004:
- Termin in der Tierklink (hatten kein früheres bekommen können)
- Befund wird durchgelesen: Lymphdrüsenkrebs bestätigt
- Hund wird untersucht: Brust- und Gebärmutterkrebs revidiert! Die Knoten erwiesen sich als geschwollene Lymphdrüsenknoten

*21.12.2004:
- Beginn der Chemotherapie (Name fällt mir gerade nicht ein, wird noch nachgetragen)
- Feinnadelbiopsie

*26/27.12.2004: Gebärmuttervereitelung (=Pyometra) und anschließemde Kastration
Pause mit der Chemo für 3 Wochen

*Mitte/Ende Januar: begleitende Mistelextrakttherapie; zusätzlich wurde von mir noch Selen und Zink verabreicht (kleine Mengen, da Selendepot schlecht vertragen --> Durchfall)

*31.03.2005: Ende der Chemo

* Nebenwirkungen: hin und wieder Durchfall, auch starker. Nie länger als einen Tag - mit Hilfe von Perocur, Perenterol

* Remissionszeit: über 1,5 Jahren seit Ende der Chemo (mit Chemo dann beinahe 2 Jahre) - vielleicht auch länger, wenn Voodi noch gelebt hätte. Kein Rezidiv

* Sonstiges: Untersuchungen in der Tierklinik
- während der Chemozeit: jede Woche
- nach Chemotherapie: alle 4-6 Wochen

*27.06.2006: OP wegen eines komischen Bollen in der Haut, der bald zu platzen drohte - Entfernung des vereiterten Knotens in der Haut und die Entfernung eines anderes "Lipoms", das aber verdächtig stark am Muskelgewebe krebte. Kein Lymphknoten!

*05.07.2006: Tod von Voodoo - Herzinfarkt

An diesem Tag erfuhr ich gleichzeitig noch Ergebnisse der Biopsie von der OP, die Voodi 8 Tage vor ihrem Tod noch hatte. Befund: eine Art peripherer Weichteiltumor, der die Nerven und die Haut angegriffen hat. Bestätigung durch die genfer Tierklinik, dass es sich dabei um keine Metastase von dem ursprünglichen Lymphdrüsenkrebs handelt. Voodi hatte also wieder Krebs! (einen anderen!)
Bild
Benutzeravatar
Lisa
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 816
Registriert: Di Jul 04, 2006 8:35 pm

Beitragvon danny » Di Jan 15, 2008 7:38 am

Rasse: Tibet Terrier

Alter bei Diagnosestellung: 10 Jahre

Diagnose: chronisch lymphatische Leukaemie

Anzeichen: keine, da Diagnose Zufallsbefund

Diagnose und weiterer Verlauf:

14.6.2007
Termin in der Tierklinik wegen Harntraeufeln, unsere Vermutung: Probleme mit der Prostata

mittels Ultraschall wurde eine vergroesserte und entzuendete Prostata festgestellt - im Zuge dieser Untersuchung wurde ein grosses Blutbild und eine Untersuchung des Harnes durchgefuehrt - Untersuchung des Harnes ergab keinerlei Auffaelligkeiten - Blutbefund ergab stark erhoehte Leukozyten und Lymphozyten (Leukozyten 61.950 - Normalwert: 6-17.000 , Lymphozyten 80,3 % - Normalwert: 10-30% ) , daraufhin erfolgte Roentgen des Bauchraumes, es war keine Veraenderung ersichtlich. Tierarzt vermutete, dass die Prostataentzuendung diese Erhoehung hervorgerufen hat und wir bekamen Antibiotika mit und einen Termin in einer Woche zur Kontrolle

21.6.2007:

bei der Kontrolle waren die Leukozyten auf 75.400 gestiegen, die Lymphozyten auf 60,91 % gesunken, der behandelnde Tierarzt sprach den Verdacht auf Leukaemie aus und veranlasste einen Blutausstrich

22.6.2007:
Ergebnis des Blutausstriches:
Befund: Das Zellbild spricht fuer eine chronische lymphatische Leukaemie

daraufhin liessen wir auf Anraten der Tierklinik eine Knochenmarkpunktion durchfuehren

28.6.2007:
Blutwerte am Tag der Punktion:
Leukozyten 71.810 und Lymphozyten 80,7 %


29.6.2007:
Ergebnis der Punktion:
Befund: Zur Zeit keine atypischen Zellen oder Reifungsstops nachweisbar

Verdacht auf Leukaemie wurde somit nicht bestaetigt.

Nun wurde wieder davon ausgegangen, dass diese Werte durch die entzuendete Prostata ausgehen wuerde,
wir liessen Danny daraufhin kastrieren.

17.7.2007:
Blutwerte am Tage der Kastration:
Leukozyten 65.050 und Lymphozyten 48,91 % Prozent

17.8.2007
Blutwerte bei der Nachkontrolle der Prostata und Ultraschall der Milz und Leber (Ultraschall ohne Befund - Prostata hat sich auf normale Groesse zurueckgebildet und Milz und Leber zeigen keinerlei Vergroesserung oder Veraenderung)
Leukozyten 106.300 und Lymphozyten 82,71 %
aufgrund dieses massiven Anstieges meinte der Leiter der Klinik, es koenne sich doch nur um Leukaemie handeln und es wurde nochmals ein Blutausstrich gemacht

21.8.2007:
Ergebnis des Blutausstriches:
chronisch lymphatische Leukaemie

der Leiter der Klinik riet uns von einer Chemotherapie ab und wir verblieben, dass wir alle 3-4 Monate zur Kontrolle ein Blutbild machen lassen

wir gingen bereits nach 2 Monaten zur ersten Kontrolluntersuchung

3.10.2007:

Leukozyten 101,920 und Lymphozyten 73,9 %

HB-Werte, Thrombozytenwerte und Leberwerte waren bei jeder Untersuchung im Normalwert.

Bei dieser Blutuntersuchung liess ich auch seine Schilddruesenwerte bestimmen und es wurde eine Schilddruesenunterfunktion festgestellt.

Zwischenzeitlich Versuch einer homoepathischen Unterstuetzung durch sehr erfahrenen Tierarzt, mittels Sulfur und Calzium.

1.11.2007
Beginn der Therapie:
Horvi-Enzymtherapie nach Plan direkt von Horvi erstellt

Verlauf der Therapie:
keinerlei Nebenwirkungen, keinerlei Stress fuer Danny, da ich sie selbst zu Hause durchfuehren kann

Lebensdauer:
Seit erster Blutuntersuchung im Juni sind bis jetzt 7 Monate vergangen und keinerlei Verschlechterung eingetreten - keine Schwellung der Lymphknoten erkennbar, Augen- und Mundschleimhaut bei taeglicher Kontrolle nachwievor rosa

Edit: Danny musste leider am 01. April 2008 erlöst werden.
Benutzeravatar
danny
Flegel
Flegel
 
Beiträge: 85
Registriert: Mi Jan 02, 2008 8:19 pm

Beitragvon jennifer932 » Di Jan 15, 2008 3:27 pm

rasse: mischling aus griechenland

alter b. diagnosestellung: 3jahre!!!!!! :heart:

Diagnose: weiß nicht genau.....faustgroßer tumor in der brust

anzeichen: ca. april 2007......lahmen beim aufstehen....

mai: ständiger harndrang........

4-wöchige behandlung auf borreliose

juni 2007: aufjaulen beim kraulen im brustbereich

26.6.07: termin tk bremen-diagnose krebs mit nerven verwachsen ( Ultraschall, biopsie )
Kortisondepotspritze
prognose: ca. 6monate

03.07.2007: tod meines geliebten rockys


kerstin ( und tief im herzen rocky )
jennifer932
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 502
Registriert: Mi Jun 27, 2007 6:33 am
Wohnort: cuxhaven

Beitragvon Lisa » Mo Jan 21, 2008 7:29 pm

Ich wollte noch den Namen der Chemotherapie, die wir gemacht haben noch nachtragen, aber irgendwie darf ich den Beitrag nicht mehr editieren...
Deswegen erwähne ich ihn an dieser Stelle.
Name des Protokolls: Madison-Wisconsin-Protokoll (manchmal noch unter "Kurzzeitprotokoll" auffindbar) - wobei bei uns diese Erhaltungstherapie ab der 18. Woche nicht mehr gemacht wurde. Kein Plan wieso, Ärztin hatte mich darüber nicht mehr aufgeklärt.
Erwähnenswert wäre auch noch, dass dir das Prednisolon während der Chemo in sehr kleiner, aber konstanter Dosis genommen haben, sprich: 1x pro Woche (glaub: in zwei kleine Dosis an diesem Tag, weiss es aber nicht mehr genau, ist lange her).
Bild
Benutzeravatar
Lisa
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 816
Registriert: Di Jul 04, 2006 8:35 pm

Beitragvon Nicole » Do Feb 07, 2008 4:24 pm

Rasse: Labrador-Hovawart-Mix

Alter bei Diagnose: 9 Jahre

Anzeichen: seit Februar 2007 geschwollene Lymphknoten auf einer Seite am Hals, ab Oktober 2007 zunehmend und weitere LK angeschwollen. Keine Mattigkeit oder ähnliche Anzeichen.

Zeit von den ersten Anzeichen bis Verdachtsdiagnose: 8 Monate

Diagnose: am 14.01.2008 begründeter Verdacht auf malignes Lymphom (kleine Zellen, KEINE Blasten) - nach Feinnadelaspiration

Therapie: bis 28. Januar keine schulmedizinische Therapie, dann einige Tage Cortison

Heute, ein Jahr nach Auftreten des ersten Knotens geht es dem Hund noch immer gut.

Edit: Lucky ist leider am 16. Juni 2008 verstorben.
Benutzeravatar
Nicole
Draufgänger
Draufgänger
 
Beiträge: 346
Registriert: Di Jan 01, 2008 8:50 pm
Wohnort: zwischen HH und HB

Beitragvon Cilly » Mi Feb 27, 2008 8:21 pm

Rasse : Deutscher Schäferhund

Alter bei Diagnose: 9 Jahre

Anzeichen: alle Lympfknoten stark angeschwollen, extremer Durst.
stark geschwollener Kopf, tränende Augen, Atemnot

Zeit vom Verdacht bis Diagnose 4 Wochen
Diagnose erfolgte Anfang September 07

Empfehlung des Tierarztes: Chemo Thjerapie - wurde von mir aber
auf Grund des Alters und des Gesamtzustandes abgelehnt.

Behandlung: Wob-Enzym, hochgradig Acerola (Vitamin C), kein Getreide als Futter mehr dazu gespritzt bis heute:

Horvi-Enzym C 33 2 ml. und Horvi-Enzym Mokkassin forte 1 ml. jeweils am Montag

Horvi-Enzym C 300 2 ml. und Horvi-Enzym Crotalus forte 1 ml. jeweils Dienstag

Horvi-Enzym C 33 2 ml. und Horvi-Enzym Ammodytes forte 1 ml. am Freitag

die Enzyme dürfen nicht gemischt werden, ich spritze sie jeweils auf zwei Körperhälften

Dazu Oral Horvi-Nukleozym comp. 14 und Horvi-Enzym X 44
diese beiden Enzyme haben bei Cilly aber leider unheimlichen Dauerdurchfall ausgelöst, aufgefallen ist mir dies durch eine Einnahmepause weil Apotheke 1 Woche Urlaub hatte, ich habe sie deshalb eigenmächtig abgesetzt.

Zusätzlich erhält Cilly Cefasel 100 von der Firma Cefak 1 Tabl. täglich.


Am Anfang der Krankheit hat Cilly 60 mg. Prednisolon zusätzlich pro Tag erhalten, mitlerweile haben wir dass Prednisolon auf 2,5 mg. herunterfahren können.

LG Ursula
Cilly
Jungspund
Jungspund
 
Beiträge: 27
Registriert: Mi Sep 05, 2007 2:46 pm
Wohnort: Emsland

Beitragvon JKA » Fr Apr 04, 2008 1:21 am

Rasse: Rottweiler
Name: SINUS
Alter bei Diagnose: Ca. 7,5 Jahre (genaues Alter unbekannt – TH Hund)
Diagnose: Mitte Mai 2006
Anzeichen: zunächst nur geschwollene Halslymphknoten beim Streicheln entdeckt. Sonst alles normal, beschwerdefrei (später wurden Pigmentveränderungen an Lefzen und Zehennägel / Ballen in Zusammenhang gebracht; diese waren ca. 3 Monate vorher bereits aufgetreten)
Verlauf: innerhalb von 14 Tagen völlige Verschlechterung des Allgemeinzustandes mit Schwäche, Hecheln, Liegen auf kalten Untergrund, Schwellung aller Lymphknoten, Wegknicken der Hinterläufe, viel Trinken, Veränderung der Milz, Blasten im Blut, Einstufung der Erkrankung auf staging IV,
Prognose: kleiner 3 Wochen
Therapie: Ende Mai 2006 Chemo, zunächst Tablettentherapie nach einem Protokoll des Ohio-State University Veterinary Teaching Hospital, sollte nicht so belastend sein, wurde nach totaler Unverträglichkeit nach 4 Wochen abgebrochen. AB Juli 2006 Übergang zu einer Induktionsphase in das Langzeitprotokoll nach Madison-Wisconsin, damit auch komplette Remission erreicht. Relativ gute Verträglichkeit und längerer Zeitraum (bis 4 Wochen Rhythmus) wo es dem Hund gut ging. Immer wieder mal Übelkeit (MCP / Ranitidin / Zofran dagegen eingesetzt), leider viel später wurde klar, dass SINUS nur das Methotrexat nicht vertragen hat, immer wenn das im Zyklus dran war, hatte er starke Nebenwirkungen
24.12.2006 Rezidiv, neue Induktionsphase, kein vollständiges Erreichen der remission mehr mit Vinchristin und den anderen Medikamenten des Madison-Wisconsin Protokolls, Einsatz von Lomustin, keine vollständige Remission damit erreicht, Im Rezidiv wieder viele (bis zu 70%) Blasten im Blut, starke Lymphknotenschwellung im Brustraum, Druck auf Lunge und Herz, dadurch allgemeine Schwäche, staging V – Endstadium generalisiert, dann Entscheidung zu einer Monotherapie nur mit Doxorubicin , damit anfänglich 3 Wochen in remission, später zeitlich abnehmend, dann nur noch wöchentlich in remission, in dieser Zeit ein Abszess am Hals mit Fieber. Mit AB behandelt und geschnitten, gut abgeheilt.
Euthanasie am 1. April 2007 nachdem die remission mit Doxo keine 3 Tage mehr hielt
Lebensdauer Diagnose bis Tod: 11 Monate

:heart:
Titus und JKA (und unvergessen - SINUS)
Benutzeravatar
JKA
In Ehren ergraut
In Ehren ergraut
 
Beiträge: 1416
Registriert: Sa Mai 27, 2006 4:37 am
Wohnort: bei Berlin

Nächste

Zurück zu Eure Geschichten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 11 Gäste

cron