Tierische Krankenversicherungen

Es muss sich dabei um Tiere handeln

Moderator: Rudelangehörige

Eine KV für Tiere ist

sehr wichtig, habe auch eine.
2
11%
wichtig, aber ich habe keine.
2
11%
wichtig. Ich werde eine abschliessen.
1
5%
unwichtig, letztendlich übernehmen die nicht alles.
9
47%
tünnef, lege mir monatlich Geld beiseite.
5
26%
 
Abstimmungen insgesamt : 19

Tierische Krankenversicherungen

Beitragvon chybo » Fr Aug 05, 2005 8:16 am

Mal so in die Runde gefragt, was haltet ihr von Krankenversicherungen für Tiere? Habt ihr selbst eine? Was übernehmen die und was nicht? Wie regelt ihr das mit den Finanzen, wenn keine KV vorhanden ist?

Ich habe schon häufiger drüber nachgedacht... letztendlich "lohnt" es sich aber wirklich nur, wenn ein Welpe ins Haus kommt, denn bei älteren Hunden werden gleich Abstriche gemacht.

Als ich damals Chyra und Chasy bekam, hatte ich ernsthaft mit dem Gedanken gespielt. Mein damaliger TA in Bremen sagte mir aber, dass es sinnvoller wäre, pro Tier jeden Monat DM 50 beiseite zu legen und das dafür zu verwenden.

Damals wusste ich aber noch nicht, was kann alles auf einen zukommen?

Impfungen werden in der Regel nicht von den Versicherungen bezahlt, was ja weiter nicht schlimm ist, denn das sind Kosten, mit denen man leben kann.
Was aber bei wirklich ernsthaften Erkrankungen, die teure Behandlungen erfordern?
Wie z.B. Krebs - Chemo
Oder wenn ich bedenke, was ich damals geleatzt hatte, als mir die Chasy vor einen Zug gelaufen ist... würde sowas im Zweifelsfall überhaupt übernommen?
Es gibt noch viele, viele andere Krankheiten, die mächtig ins Portemonnaie hauen, wo man sich dann sagt: Hätte ich bloss....

Im Falle Gerschi... Magendrehung... die Behandlung und OP hat die gute Frau € 1100 (ja, richtig gelesen) gekostet und Gerschi hats trotzdem nicht geschafft :-(

Was aber, wenn das Tier gar nicht krank wird? Dann hat man alles aus dem Fenster geworfen...

Wie seht und handelt ihr das? Wie sind eure Erfahrungen und wenn ihr eine Versicherung habt, was übernehmen die? Was zahlt ihr an monatlichen Beiträgen? Welche KV habt ihr, wenn?

Ich denke, das ist eine gute Diskussionsgrundlage.
Grüssle

Katja und im Herzen Laika, Chasy, Chyra + Bonny

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Beitragvon maria.h » Fr Aug 05, 2005 8:24 am

Also,
wir haben ein Rücklagenkont auf den überwiesen wir monatlich einen festen Betrag! Bei drei Hundis ist es so am besten,. KV? Mandy war zum Beispiel in ihren 10 Jahren noch nie krank! Ich glaube eine Versicherung versucht sich immer irgendwie raus zu mogeln, wenn es geht! Ich glaube die können einem auch kündigen wenn es zu viele Krankheitsfälle gibt.
Viele Grüße aus der Pfalz,
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Beitragvon Pontus » Fr Aug 05, 2005 9:18 am

Hallo Katja,

ich habe gar nicht abgestimmt, weil eigentlich nichts davon paßt.

Für Charly hatte ich damals eine Krankenversicherung bei der Uelzener abgeschlossen. Sie haben auch zu Anfang anstandslos den einfachen Satz der Rechnungen bezahlt, einschl. der Imfpungen. Nur als Charly dann ständig irgendwas hatte, haben sie mir nach etwa 4 Jahren die Versicherung gekündigt.

Soviel ich weiß nehmen sie Hunde erst mit einem halben Jahr auf, und nach einem Alter von 5 Jahren gar nicht mehr.

Man kann aber auch eine sog. OP-Versicherung abschließen, da werden dann ausschließlich OP´s bezahlt.

Ich hatte auch darüber nachgedacht, eine OP-Versicherung abzuschließen, aber was nützt mir das bei Krebs oder Ollies Herzerkrankung? Ich denke, ab besten ist, wenn man sich monatlich was zurück legt, was ich aber bisher auch nocht nicht getan habe. :oops: Die Versicherungen wollen Geld verdienen und es ist nicht so, wie in der Krankenversicherung bei uns, wo alle versichert sein müssen und dadurch eine Solidargemeinschaft entsteht. Bei den Hunden versichern doch in der Regel nur die Halter ihre Hunde, wo schon mal was gewesen ist. Und wenn die Versicherungen dann sehen, dass es nicht mehr ins Budget paßt, wird gekündigt.
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Beitragvon daydreamer » Fr Aug 05, 2005 9:57 am

Mit dem Gedanken hatte ich schon gespielt, aber ich traue ehrlich gesagt dem nicht so. Ich habe genau das befürchtet, wie ihr geschrieben habt, dass sich dann, wenn man eine Leistung in Anspruch nehmen will, gedreht und gewendet bzw. bei häufigeren TA-Besuchen gekündigt wird.

Ich hatte neulich mal bei Fressnapf geschaut, und die bieten eine KV für Hunde/Katzen an. Was die anbieten, liest sich ja nicht mal schlecht. Aber ob sie es dann auch halten? *anzweifel*

Der Krankenschutz beträgt monatlich € 27,00, Operationskostenschutz noch mal € 11,50. Für zwei Hunde wäre das monatlich ziemlich viel. Ich müsste für die beiden (Tubbs würde ja eh nicht mehr versichert) monatlich 77,00 € bezahlen, das wären jährlich 924,00 €.

Ich denke, wenn ich da monatlich eine Reserve zurücklegen, fahre ich auf Dauer besser. Nikkos OP hat damals etwas über 500,00 € gekostet (ich lasse jetzt mal die Kosten für Falschbehandlung bei der ersten Tierärztin außer Acht).

Bei Tubbs fielen ebenfalls mit Nachbehandlung, Verbandswechseln und Medikamenten knapp € 600,00 für dieses Jahr an.

Wenn's bei mir knapp wird, dann kann ich mit meinem TA durchaus eine Ratenzahlung vereinbaren. Ich musste auch bei Tubbs das auf zwei Monate verteilen, bis eben neue "Mäuschen" eingingen. Also, habe den ersten Tag die Hälfte angezahlt und zwei Wochen später den Rest. Außerdem hat er Tubbs noch fast alle Zähne gezogen, bis auf drei. Und bei denen hat er noch den Zahnstein entfernt. Dafür hat er keinen Cent berechnet, und ich glaube, Zahnextraktionen und Zahnsteinentfernung sind nicht gerade billig. Seine Mitarbeiterin meinte auf mein Nachfragen, weil das nicht auf der Rechnung aufgeführt war, dass er, wenn viel gemacht wird, so etwas gerne zusätzlich macht. Also, damit kann man auch viel sparen, denke ich mal.
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Beitragvon Ben » Fr Aug 05, 2005 10:13 am

Ich hatte eine OP-Kostenversicherung bei der Uelzener für Ben. Ich habe sie nie gebraucht. Er wurde zwar mal am Auge operiert, dafür habe ich aber nie eine Rechnung bekommen (sollte 500 DM kosten). Er ist letztendlich an Krebs gestorben, also habe ich die ganzen Jahre umsonst einbezahlt.

Der Hund eines weitläufig Bekannten ist vor ein Auto gelaufen. Die Uelzener hat die ganze OP für den Oberschenkelhalsbruch bezahlt.

Es wird aber auch gesprochen, das die Uelzener nach solchen Kosten für sie gerne die Versicherung kündigt.

Ich habe dieses mal keine Versicherung abgeschlossen und werde auch keine mehr abschliessen.
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Beitragvon pralinchenx » Fr Aug 05, 2005 1:20 pm

Ich hatte weder für meine Hündin eine KV, noch für Pepe. Habe seinerzeit mal darüber nachgedacht, bin aber dann wieder drüber hinweggekommen, da Pepe ja nie krank war.

Würde so eine Versicherung schon für sinnvoll halten, wenn ich jetzt aber lese, daß man gekündigt wird, wenn der Hund dann öfter krank sein sollte, dann überlege ich mir das für den nächsten Hund auch lieber 2-mal.
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Beitragvon 99cane99 » Fr Aug 05, 2005 1:28 pm

Hallo zusammen,

also wir hatten bei Aico keine und werden für Luna auch keine abschließen, wir legen uns monatlich was auf die Seite. Wir haben damals, wo Aico noch klein war mit unserer Tierärztin gesprochen und die sagte, dass die Versicherungen nicht immer alles halten, was sie versprechen, z.B. rasseabhängige Erkrankungen usw.usw. So sind wir ganz gut gefahren.

Aber was anderes, Aico wurde, als er ein Jahr alt war von einem anderen Hund gebissen, Kosten für Klinik und weitere Behandlung waren ca. 500 DM. Die Versicherung des anderen Hundes hat aber nur die Hälfte bezahlt, obwohl die Besitzer eindeutig gesagt und auch schriftlich bestätigt haben, das Aico nicht Schuld war. Laut Versicherung trägt der geschädigte Hund immer eine Teilschuld - also das war für mich damals neu.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
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Beitragvon snotri » Fr Aug 05, 2005 7:04 pm

also....ich hab für die jungpferde ne op-versicherung (7,77€ im monat)
auch bei der ülzener. die zahlen die op kosten bis zum doppelten satz ( ewnns sonntags is oder so....)zu 100% , den präoperativen tag samt aller untersuchungen und 5 postoperative tage. 150€selbstbeteiligung


ich hab für snotris op und die 2 tage aufenthalt 3000€ gelatzt.....und hatte ein totes pferd.....
ich glaub für den fall rechnet sich das schon.
ob für normale krankheitsfälle ne krankenversicherung sich rechnet weiß ich net....aber ne op versicherung denk ich schon. ....und mal ehrlich.....die 7 euronen sind so oder so wechhhhh..... mal ein eis eniger....oder so....

lg, Mo
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Beitragvon martinav » Fr Aug 05, 2005 8:57 pm

Ich hab jetzt mal abgestimmt, dass ich monatlich einen Betrag zurücklege.
Zumindest hatte ich mir das vorgenommen als der zweite Hund kam.
Bevor ich noch dazu kam ein Sparbuch anzulegen ging es bei Ayla schon los. Ihre Behandlung kostet schon eine Menge und das Sparbuch ist erstmal in den Hintergrund gerückt.
Eine Versicherung würde ich nicht abschließen. Ich habe darüber nachgedacht aber unser Dusty z. B. war (fast) sein ganzes Leben nie ernsthaft krank, einmal eine Schnittverletzung an der Pfote und ein Grützbeutel am Auge, der operativ entfernt wurde.
Ich glaub gar nicht, dass in Ayla´s Fall eine Versicherung eingesprungen wäre, da der Fall ja von vornherein eigentlich als aussichtslos galt und für Horvi etc. hätten die ganz sicher nicht gezahlt.
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Beitragvon chybo » Sa Aug 06, 2005 10:30 am

99cane99 hat geschrieben:Laut Versicherung trägt der geschädigte Hund immer eine Teilschuld - also das war für mich damals neu.


Man, da werden ja Tiere wie Autofahrer behandelt :evil:
Grüssle

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Beitragvon daydreamer » Mo Aug 08, 2005 12:20 pm

... vielleicht sollte man sie dann auch den Führerschein machen lassen ...

Wenn's mir zu teuer wird, lasse ich meine Dogs eben Teppiche knüpfen oder Prospekte austragen :lol:
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Beitragvon maria.h » Mo Aug 08, 2005 1:54 pm

daydreamer hat geschrieben:... vielleicht sollte man sie dann auch den Führerschein machen lassen ...
Wenn's mir zu teuer wird, lasse ich meine Dogs eben Teppiche knüpfen oder Prospekte austragen :lol:

;-) Hm, da haben wir etwas besseres: Arno's Mama! Mehr als einmal hat sie schon TA Rechnungen oder Hundefutterkosten gerne übernommen :heart2: !
Tja, sie ist halt die beste Hundeoma die man sich wünschen kann :zwinker: Ach, und für uns Zweibeiner macht sie auch mehr als genug :danke2: Schwiegermami :bussi2:
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Re: Tierische Krankenversicherungen

Beitragvon Aussiebeagle » Do Jun 30, 2011 11:33 am

Also ich hatte ja vor Jahren auch mal darüber nachgedacht als ich mir meine Hündin dazu gekauft habe zu Snoopy.

Aber auch ich bin zu den entschluß gekommen das ich mir lieber Geld bei seite packe was ich ja für die Zucht sowieso brauche.

wenn s geht packe ich mir imme so um die 100 euro weg.

Das hat sich jetzt bei Snoopy geloht den ich habe zwar das Deckgeld genommen was ich mir imme weg lege aber es ist ja letzentlich egal für was ich es benutze.

Ich würde auch heute keine Versicherung abschließen , lieber weg legen.Und wenn ich lesen das sie auch Kündigen wenn der Hund zu oft krank ist dann ist es noch ein grund mehr. Ich hab bei der uelzener meine Haftpflichversicherung für die Hunde und das ist gut da da kann ich nicht klagen.
LG Carola
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