Umfrage-was hat sich bei euch verändert

Es muss sich dabei um Tiere handeln

Moderator: Rudelangehörige

was hat sich bei euch in den letzten 2 Jahren vor der Entdeckung der Krankheit verändert

wir sind umgezogen
3
18%
ein neues Familienmitglied kam hinzu - Mensch oder Tier
1
6%
ein Familienmitglied hat die Familie verlassen - Mensch oder Tier
4
24%
Unfall oder schwere Verletzung des Hundes
2
12%
nichts von alledem
7
41%
 
Abstimmungen insgesamt : 17

Beitragvon Groby » Do Aug 04, 2005 6:27 pm

Ich erinner mich, dass man auch zwischen positiven und negativen Streß unterscheiden muß.
So hat z.b. ...Streß durch ein aufregendes Abenteuer, dass aber Spaß bringt...andere Auswirkungen als ein Abenteuer das Angst bringt.

Wobei man darüber Nachdenken könnte was ist für ein Tier positiver und was ist negativer Streß.

Aus meiner Sicht mußt du Maria dir daher keine Gedanken machen.
Rangordnungen herstellen gehört doch zum täglichen eines Hundes..und der Umzug kann ja auch Spaß gebracht haben.
Außerdem müßte der negative Streß dauerhaft vorh. sein um evtl. etwas bewirkt zu haben.

Ich denke das die Veranlagung bzw. die Erbinformation der Gene einen großen Anteil haben.
Inwieweit die Ernährungsbestandteile bzw. unsere Umwelt die Gene beeinflußen können, vermag ich nicht zu beurteilen.
Liebe Grüße Michael und im Herzen Roy

Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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Beitragvon 99cane99 » Do Aug 04, 2005 6:50 pm

Ein lieber Bekannter, bei dem Aico auch öfters war (war für Aico wie ein Opa für Enkel) ist leider von uns gegangen (ich kann nicht mehr darüber schreiben) doch ich hoffe fest, dass er und Aico sich wieder im Regenbogenland gefunden haben :heart: .

Liebe Grüße
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Beitragvon maria.h » Fr Aug 05, 2005 6:58 am

martinav hat geschrieben:
maria.h hat geschrieben:Da wäre ich ja an allem schuld :cry: ! Das könnte ich mir nie verzeihen: Tonymaus war mein ein und alles!!!!

Nein Maria, so darfst Du das nicht sehen! :tröst:
Da spielen bestimmt ganz viele Faktoren eine Rolle, ausserdem können wir die Hundis ja nicht in Watte packen, ich glaube, dass würde ihnen auch nicht gefallen. :zwinker:

Ja, aber in den ersten Wochen als Lucy ins Rudel dazu kam war Tonymaus ganz schön sauer! Erst danach hat sie sich mit ihr angfreundet.
Vieleicht war das für sie zuviel? Vieleicht hatte sie ja schon den Krebs in ihrem kleinen Körper? Und wir haben es nicht bemerkt! Aber das ist alles Vergangenheit und nicht kann man ändern :heart:
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Beitragvon Pontus » Fr Aug 05, 2005 8:46 am

Hallo Maria,

da gibt es bei uns allen irgendwas, was nicht gut ist für die Hundis, sich aber auch nicht ändern läßt. Auch bei den meisten Menschen sind psychische Gründe Ursache für ihre Erkrankungen. Deshalb können wir uns aber keine Vorwürfe machen. Wie Martina schon schrieb, kommen oft viele Dinge zusammen, eben auch die Genetik.

Ich hatte bei den Umfragen nur im Hinterkopf, ob man durch gutes Futter vielleicht solche Auswirkungen verhindern kann, oder ob es eben doch verschiedene Ursachen gibt. Und das Futter scheint mir hier noch viel wichtiger zu sein, als die anderen Streßfaktoren. Dann habe ich mir überlegt, ob ich als Hundehalter vielleicht bei solchen Streßfaktoren etwas abfangen kann, z.B. homöopathisch.

Wir sollten am Ende der Umfrage ein Fazit ziehen und uns nochmal Gedanken machen und darüber diskutieren, ob wir in Zukunft die Chance haben, unsere Wuffis etwas zu schützen. Gut das wir eine THP hier haben, die kann uns dabei bestimmt helfen. ;-)
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Beitragvon maria.h » Fr Aug 05, 2005 2:27 pm

Pontus hat geschrieben:Hallo Maria,
da gibt es bei uns allen irgendwas, was nicht gut ist für die Hundis, sich aber auch nicht ändern läßt. Auch bei den meisten Menschen sind psychische Gründe Ursache für ihre Erkrankungen. Deshalb können wir uns aber keine Vorwürfe machen. Wie Martina schon schrieb, kommen oft viele Dinge zusammen, eben auch die Genetik.
Wir sollten am Ende der Umfrage ein Fazit ziehen und uns nochmal Gedanken machen und darüber diskutieren, ob wir in Zukunft die Chance haben, unsere Wuffis etwas zu schützen. Gut das wir eine THP hier haben, die kann uns dabei bestimmt helfen. ;-)

Du hast ja recht, Tony hat die ersten Jahre viel ungutes Futter bekommen! Sie war von Anfang an ein sehr schlechter Fresser! Als wir sie zu uns geholt haben (12. Woche) hatte sie die ganze Zeit Dosenfutter für Welpen von P.Pal bekommen :-( . Dann fingen wir an auf Trockenfutter umzustellen :evil: sie hat kaum etwas gefressen! Da haben wir eben alle Sorten durch probiert egal was drauf stand. Wir waren froh wenn ihr eine Sorte geschmeckt hat :!: Ich denke da hat sie schon manche Schrott Marke bekommen. Bei Hundefutter ist der TA echt kein guter Ansprechpartner :-( . Du mußt durch so viel Info wie möglich das beste für deinen Hund zu finden!
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Beitragvon Dobby » Fr Aug 05, 2005 10:05 pm

Also bei uns waren mehrere Sachen passiert. Unter unseren "Doofmännern" kam es öfters mal zu Reibereien. Besonderes zwischen Ivi und Schnecke. Schnecke ist verspielt und manchmal etwas zu forsch. Ivi hat sie dann immer zurechtgestutzt. Da kam es schon öfters zu Verletzungen.
Den Vogel schoß allerdings unser Nachbar ab. Er besitzt 3 Schäferhunde, die er bei uns vor dem Zaun immer zu Schulungszwecken vorführt. Da müssen dann die Hunde parieren so von wegen Sitz, Platz, Aus uws. (ist ja nichts verwerfliches dran, wenn ein Hund weiß, wie weit er gehen darf und auf seine Kommantos hört.)
Schnecke wollte nur mit den anderen Hunden spielen und ist dementsprechend aus unserem Grundstück abgehauen. Die zwei Nachbarshunde fanden das allerdings nicht so toll. Apollo ist hinterher. Da war dann Apollo mit zwei Schäferhunden im Kampf auf der Straße. (er beschützt Schnecke immer, Schnecke hatte sich zurückgezogen) Als der Nachbar zu seiner Frau sagte, daß sie den 3. Hund noch holen solle. Dies geschah dann auch. Ivi entwischte dann auch noch und hatte alleine gegen 3 Schäferhunde gekämpft. Wie sie dann aussah, kann man sich wahrscheinlich bildlich vorstellen.:cry: :cry:

Das Ende war, daß wir 2 verletzte Hunde hatten und die Tierarztrechnung des Nachbarn auch noch zahlen durften. Ein Jahr später hatte Ivi Krebs.
Weiß zwar nicht, ob da ein Zusammenhang besteht, aber man weiß ja nie.

Übrigens steht der Nachbar jeden Tag mit seinen Hunden vor unserem Zaun und mischt unsere Hunde auf, die ihr Revier verteitigen wollen. Und wir sind die Buhmänner :cry: :shock:

Sowas finde ich sehr traurig. Könnte Euch noch mehr erzählen, aber das gehört dann wohl eher in die Kategorie Kummerkasten.
Liebe Grüße Kerstin
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Beitragvon maria.h » Sa Aug 06, 2005 7:14 am

:roll: Ja, liebe Nachbarn können das Leben schwer machen!!!! Aber so Leute gibt es überall!!!!
Benutzen die Hunde auch noch für ihr Ego!!
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Beitragvon Daggy und Mora » Di Aug 08, 2006 2:32 am

Hallo,
nur zur Vorwarnung mein Bericht wird mal wieder superlang...
Leider ist die chronologische Reihenfolge etwas verwirrend. Also das letzte Ereignis war der Umzug von Spanien wieder hierher nach Deutschland. In Spanien selbst (wir haben ein Jahr und 3 Monate dort verbracht), sind 4 neue Familienmitglieder dazugekommen, 2 Menschen und 2 Hunde. Dann ist erst ihr Lebensgefährte (Hund) mit dem sie 9 einhalb Jahre verbrachte und den sie sehr geliebt hat, gestorben (sie waren unverkennbar ein Paar) und danach dann der eine Hund von Frank (Rüde, verstand sich gut mit ihm). Dazu kamen stark veränderte Lebensumstände: Weniger Zeit für sie (ich musste dort leider mehr arbeiten, weil ich nur noch weg wollte, damit sie nicht auch noch krank wird und dort vielleicht auch noch stirbt, welch Ironie oder?), nur ein Minigarten von 80 qm, eine junge Hündin im Rudel (den einen oder anderen Streit gabs es da schon), Schimmelpilzbefall des Miethauses und im Winter unmenschlich kalt und feucht ohne Heizung, das Kind von Frank (kannte sie bis dato auch nicht) und Frank neu dazu, Klimaveränderung, Futterumstellung, veränderte Wasserqualität, trotz gekaufter,abgefüllter Flaschen und einfach mehr psychischer Streß für uns alle. Sie übernahm für kurze Zeit nach Boldiszars Tod die Rudelführung, ich war einfach nicht mehr in der Lage dazu, auch das war eine neue Last für sie. Schlicht und einfach: ihre ganze Sicherheit kippte von heute auf morgen um! Diese Konsequenzen des Umzuges nach Spanien hätte ich mir im Traum nicht ausmalen können und wenn ich könnte, würde ich es jederzeit rückgängig machen :heart: .

Die Jahre davor bin ich auch 4 Mal umgezogen, aber das schien ihr nie etwas ausgemacht zu haben, sie hat sich immer als Erste eingelebt und hat auch mit anderen Hündinnen zusammengelebt, ohne Probleme, ganz im Gegenteil, endlich jemand, der immer Lust hatte zum Spielen. Auch meine 3 Partnerwechsel vorher hatte sie gut verknust, gekümmert hatte sich eigentlich nur einer von denen um sie. Was noch eine psychische Belastung war, als ich beide Hunde 1 einziges Mal für wenige Tage in eine Pension geben musste. Das war eine völlig negative Erfahrung. NIE wieder, würde ich meine Hunde zu jemandem geben, den ich erst 4 Tage kenne! Auch nicht, wenn die Personen einen superguten Ruf im gesamten Umkreis haben (jetzt haben diese Leute ihn nicht mehr).

Sie musste schon soviel Schlechtes erleben, da ist es wirklich kein Wunder, dass sie krank geworden ist. Die Krankheit brach dann hier, wieder im alten zu Hause, erst aus, wahrscheinlich hatte sie vorher gar keine Zeit dazu. Das ist ihr"Glück im Unglück", denn auf dieser verflixten spanischen Insel mit diesen mittelalterlichen Bedingungen und Tierärzten wäre sie bestimmt schon lange tot gewesen. In Zukunft werde ich mir auf jeden Fall sehr genau überlegen, wohin und vor allen Dingen unter welchen Lebensumständen ich umziehe. Meine Naivität wird ein ganzes Stück dazu beigetragen haben, dass es soweit kommen musste. Der Preis dafür könnte höher nicht sein, konnte ich die Lebensumstände doch erst lange 5 Monate später wieder für Mora verbessern :heart: .

Mein Resumè zu dieser Krankheit lautet eindeutig mehrere Faktoren die zusammen spielen, Streß, bzw. seelische Schocks wohl absolut an erster Stelle, Futter an Zweiter und Wohnungs-und Klimawechsel an Dritter.

nachdenkliche Grüße, Daggy und Mora
Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben - Cicley Saunders
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Beitragvon maria.h » Di Aug 08, 2006 9:15 am

Ich denke auch das eine gewisse REGELMÄSIGKEIT die Beste Basis
für unsere Wuffels ist. Ich merke auch wie sie ihr geregeltes lieben :heart2:
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