Internationaler Tag des Versuchstieres

Es muss sich dabei um Tiere handeln

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Internationaler Tag des Versuchstieres

Beitragvon hansi » Di Apr 24, 2007 7:34 am

hier mal eine Pressemeldung aus dem Jahre 2005 und es hat sich gerade in unseren Rechtsstaat nichts verändert. Die Vergrösserungen sind von mir gemacht

22.04.05
Internationaler Tag des Versuchstiers: Unnötiges Leid und Tod von Millionen Tieren
Zum Internationalen Tag des Versuchstiers am kommenden Sonntag, 24. April, macht der Deutsche Tierschutzbund auf Tierleid in Industrie und Universitäten aufmerksam. Jährlich werden laut aktueller Statistik europaweit 10,7 Millionen Versuchstiere „genutzt“. Allein in Deutschland leiden 2,1 Millionen Tiere in den Laboratorien. Europas größte Tier- und Naturschutzorganisation mahnt zum bevorstehenden Gedenktag Politik, Forschung und Industrie, die Förderung wissenschaftlich anerkannter Alternativmethoden, für die kein Tier qualvoll sterben muss, zu verstärken.

In deutschen Universitäten sitzen Affen bewegungslos festgeschnallt. Über Elektroden im Gehirn werden die Ströme von Nervenzellen gemessen – zur Untersuchung der Gehirnfunktion, so die Wissenschaftler. Die Tiere starren auf einen Bildschirm und drücken auf Tasten. Auch wenn sie fast verdursten, bekommen sie nur tropfenweise Saft zur Belohnung, wenn sie die richtigen Tasten gedrückt haben. Die meisten Affen sterben einen qualvollen Tod. In Industrielabors testen Wissenschaftler an Hunden und Mäusen Chemikalien auf ihre Giftigkeit, indem sie ihnen diese in den Magen pumpen oder die Tiere sie einatmen müssen. Manche ihr Leben lang. Kaum ein Tier überlebt diese Versuche.


aus:
http://www.tierschutzbund.de/00939.html


traurige Grüsse
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Beitragvon pinoleg » Di Apr 24, 2007 3:21 pm

Heute am internationalen Tag des Versuchstieres möchte ich euch kurz die Geschichte von Kira, Percys kleiner Beaglefreundin erzählen.

Kira teilt das Schicksal vieler ihrer Artgenossen. Sie wurde jahrelang als Gebärmaschine in einem Versuchslabor eingesetzt.

Ihr "Glück" war es, dass sie nach einigen Jahren immer ganz viele Totgeburten hatte. Damit war sie nicht mehr rentabel genug für das Labor, unbrauchbar.

Ihr richtiges Glück war es dann, dass sie von Tierschützern vor dem Tod gerettet wurde und einen Platz in einer lieben Familie gefunden hat.

Dort hat sie es richtig gut und die Familie hat es mit viel Liebe und Geduld geschafft, dass Kira jetzt wenigstens spazieren gehen kann (das war lange Zeit vor lauter Angst gar nicht möglich). Aber auch heute können sie immer nur den selben Weg mit ihr gehen, den sie jetzt kennt, andere Wege sind weiterhin unmöglich.

Tja, und auf diesem Weg trifft sie dann gerade auf unseren Kampfschmuser und hat vor ihm dann tatsächlich keine Angst. Percy ist auch sehr lieb und sanft zu ihr.

Da haben sich wirklich zwei ängstliche Vertreter gesucht und gefunden .... :heart2:

Petra
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Beitragvon Wölfispitz » Di Apr 24, 2007 5:29 pm

Hallo,

ich glaube die Laborbeagle sind noch die Versuchstiere, die noch eine Chance auf ein "schönes" Leben haben. Schön in Anführungsstrichen, da sie doch sehr viel durchmachen, so wie in Petras Beispiel. An die Affen, Ratten und Mäuse möchte ich da gar nicht denken :heart: .

Traurige Grüße
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Beitragvon snotri » Mi Apr 25, 2007 9:21 pm

die tränen die diese tiere weinen würden sind nicht zu zählen.....

:heart:
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Beitragvon Daggy und Mora » Do Apr 26, 2007 8:16 pm

Ich kanns nur immer wieder sagen: Der Mensch ist das größte Ungeheuer und doch gibt es ein paar Ausnahmen, wie Kira's Frauchen, die retten, was zu retten ist - leider viel zu wenig.

@Mo: diese Tränen würden ganze Meere füllen.

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