Strahlentherapie

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Beitragvon chybo » So Jan 25, 2004 3:14 am

Wie alle anderen Formen der NHL ist auch die Mycosis fungoides sehr strahlensensibel, kann also mit Strahlen vernichtet werden. Solange sich die tumorösen Hautveränderungen auf umschriebene Hautareale beschränken, kann eine gezielte Bestrahlung dieser Gebiete mit Elektronen oder Röntgenstrahlen mit einer Gesamtdosis von 20 bis 25 Gray ausreichen. Bei Patienten mit ausgedehnten Hautveränderungen, jedoch ohne Beteiligung von Lymphknoten oder inneren Organen, sollte der Ganzhautbestrahlung mit Elektronen in spezialisierten Zentren der Vorzug gegeben werden. Die Gesamtdosis liegt hier zwischen 24 und 36 Gray. Bei ca. 20% der Patienten sind Heilungen möglich.

Die Strahlentherapie ist ausserdem von besonderer Bedeutung in der palliativen Therapie, wenn ein Befall von Lymphknoten und inneren Organen vorliegt und eine dauerhafte Heilung nicht mehr erreichbar ist. Durch eine Bestrahlung ist es möglich, die Symptome der Erkrankung, wie z.B. eine Geschwürbildung der Hauttumore, zum Abheilen zu bringen, um die Lebensqualität des Patienten zu verbessern.


<span style='font-size:8pt;line-height:100%'>Quelle: <a href='http://www.onkologie.de/index.php?csrc=http://www.onkologie.de/public/krebs/krebsarten/c_mycosis.html' target='_blank'>Onkologie.de</a></span>
Grüssle

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